Spuren der Flutkatastrophe an der Ahr: Ein zerstörtes Gebäude steht am Rande der Ahr im Winzerort Rech. Das Krisenmanagement wird weiter aufgearbeitet. picture alliance/dpa
Rheinland-Pfalz. Mehrere Zeugenaussagen in der 33. Sitzung des Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe an der Ahr werfen kein gutes Licht auf das Krisenmanagement der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD). Sie hatte am 17. Juli 2021 für das Land die Einsatzleitung vom Landkreis Ahrweiler übernommen.
So berichten mehrere Zeugen, dass die ADD nach der verheerenden Flut im Ahrtal Hilfsangebote der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) abgelehnt hat. Die BABZ ist die zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung des Bundes im Bevölkerungs- und Zivilschutz.