Kriminalität Zwei Sozialarbeiterinnen berichten über das Leiden der Opfer
Nach einem Einbruch: Die Angst bleibt
picture alliance

Rheinland-Pfalz. Die Opfer trifft es immer wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Einbrecher waren im Haus. Da sind dann nach Urlaub oder kurzem Einkauf nicht nur Schmuck, Geld oder Computer verschwunden, oft geht auch das Gefühl des Geschütztseins verloren. Die Psyche der Opfer ist angegriffen, weil die Menschen eine zentrale Sicherheit verlieren, wie die Opferschutzbeauftragten des Polizeipräsidiums Koblenz, Michaela Gasber und Martina Müller, erläutern. „Wird der Witwe der Ehering des Mannes gestohlen, ist es für sie, als sei er noch einmal gestorben“, nennen sie ein plastisches Beispiel.

Opfer, die das Erlebte nicht einfach abschütteln können, können sich an die beiden Sozialarbeiterinnen wenden. „Für viele ist ein Einbruch schlimmer, als wenn sie auf der Straße zusammengeschlagen worden wären. Denn danach könnten sie sich davon zu Hause erholen.

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