Die Ärzte in Rheinland-Pfalz sind gegen eine frühzeitigere Aufhebung der Priorisierung
Keine Maskenpflicht für zweifach Geimpfte mehr: So will der rheinland-pfälzische KV-Chef die drohende Impf-Müdigkeit bekämpfen
Coronavirus-Impfung
Eine Hausärztin zieht in ihrer Praxis eine Spritze mit dem Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer auf. (Archivbild). Foto: Wolfgang Kumm/dpa
Wolfgang Kumm/dpa. dpa

Rheinland-Pfalz/Berlin. In Rheinland-Pfalz wird es aus Sicht der Ärzte keine frühere Aufhebung der Impfpriorisierung wie in anderen Bundesländern geben. „Ich halte nichts davon, die Priorisierung für Rheinland-Pfalz früher aufzuheben, weil das Grundproblem des zu knappen Impfstoffs bis Mitte Juni bestehen bleiben wird. Es wird sich sogar noch weiter zuspitzen, weil wir für Erstimpfungen kaum Vakzin bekommen“, sagte die rheinland-pfälzische Hausärztechefin Dr. Barbara Römer unserer Zeitung.

„In den nächsten zwei bis drei Wochen laufen wir in einen Impfstau, weil wir mit den Zweitimpfungen starten, wir aber kaum mehr Impfdosen bekommen. Wir bräuchten doppelt so viel Impfstoff, um auch mit den Erstimpfungen voranzukommen.“ Im Schnitt bekomme jede Praxis pro Woche ein bis zwei Fläschchen Biontech und Astrazeneca für je zwölf beziehungsweise 20 Erstimpfungen.

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