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Letztes Verfahren der Koblenzer Mammutverhandlungen rund ums "Braune Haus" vom Landgericht eingestellt
Neonazi-Prozess endet nach sieben Jahren: Letztes Verfahren der Koblenzer Mammutverhandlungen rund ums „Braune Haus“ eingestellt

Razzia im Morgengrauen: Die Polizei stürmt 2012 das "Braune Haus".

Hans-Jürgen Vollrath

Rheinland-Pfalz. Am Ende legte das Koblenzer Landgericht den 2017 noch krachend gescheiterten Mammutprozess um das ultrarechte Aktionsbüro Mittelrhein ganz schnell und leise in der dritten Auflage zu den Akten. Nach sieben Jahren wurde das letzte Verfahren gegen ursprünglich 26 Angeklagte wegen Geringfügigkeit eingestellt. Das war in dem Prozess, der zig Millionen Euro kostete und wegen des Neonazitreffs an der Ahr als „Braunes Haus“ bekannt war, keine Ausnahme. Auch deshalb gehört der Prozess zu jenen, über den Staatsanwälte und Richter nicht mehr gern reden.

Das war 2012 noch anders. Die Koblenzer Staatsanwaltschaft war überzeugt: Die vor Gericht stehenden Extremisten hätten als kriminelle Vereinigung einen Staat nach nationalsozialistischem Vorbild angestrebt. Ihnen wollte sie einen kurzen, politischen Prozess machen.

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