Präsidentin desSportbundes Rheinlandverlangt Anpassungan das Gastland
Präsidentin des Sportbundes Rheinland: Burkini behindert die Integration
In Koblenzer Schwimmbädern wird der Burkini demnächst nicht mehr auftauchen. Foto: dpa
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Koblenz. Der 5. Dezember 2014 war für Monika Sauer sicher ein ganz besonderer Tag. Die damalige Vizepräsidentin und heutige Präsidentin des Sportbundes Rheinland (SBR) erhielt aus den Händen des damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz am Bande. „Ihr beispielhafter ehrenamtlicher Einsatz dient dem Sport und der Integration ausländischer Mitbürger“, hieß es seinerzeit in der Begründung Gaucks. „Um den Toleranzgedanken und die Integration zu fördern, bietet sie Kurse für muslimische Frauen und Mädchen in den Sportvereinen an und engagiert sich im Beirat für Integration der Stadt“, wusste der Bundespräsident weiter zu berichten.

Wenn er denn überhaupt davon erfahren haben sollte, so würde der seit 2017 den fürstlich entlohnten Ruhestand genießende Gauck sich vielleicht über das Abstimmungsverhalten der Monika Sauer vergangene Woche im Koblenzer Stadtrat gewundert haben. Dort stimmte die CDU-Mandatsträgerin – wie alle ihre Parteikollegen – für ein Verbot von Burkinis in Koblenzer Schwimmbädern.

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