Unter dem Titel "Lichte Schatten" zeigt die Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Mittelrhein eine neue Ausstellung, in der neben den farbgewaltigen Blumenbildern Juliane Gottwalds (Hintergrund) auch die transparenten Pergamentgebilde Nikolaus Werners zu finden sind. Stefan Schalles
„Selbst da, wo es dunkel scheint, ist immer auch Licht“, sagt AKM-Mitglied Sophia Pechau und setzt damit gleich den Ton dieser Ausstellung. In Koblenz spürt die Künstlervereinigung „lichten Schatten“ nach – und zeigt sich dabei überraschend bunt.
Man könnte in „Lichte Schatten“ ohne viel Fantasie eine Anspielung erkennen auf die fragile Weltlage, den Titel als Sinnbild begreifen für schwelende Konflikte, gesellschaftliche Verwerfungen, vielleicht auch für verbliebene Hoffnungen, doch: Politisch ist die hiermit überschriebene Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Mittelrhein (AKM) keineswegs – und dem Besucher entfährt unweigerlich ein „Gut so“, weil es eben gerade ...