Die Entscheidung der Bundesregierung, die Geschlechtsbezeichnung „divers“ als dritte Option neben männlich und weiblich einzuführen, trifft bei Transgender- und Intersexuellen-Verbänden und -Organisationen auf Kritik, die sich vor allem auf die notwendige medizinische Bescheinigung bezieht.
Julia Monro engagiert sich in der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität und in der Bundesvereinigung Trans und meint: „Die stigmatisierende Begutachtungspflicht im veralteten Transsexuellengesetz muss dringend abgeschafft und durch ein Selbstbestimmungsgesetz ersetzt werden.