Zahlreiche Chroniken geben Auskunft über den damaligen Zustand unserer Heimat : Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg: So erlebte man die Zeit in Kirn und Umgebung
Zahlreiche Chroniken geben Auskunft über den damaligen Zustand unserer Heimat
Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg: So erlebte man die Zeit in Kirn und Umgebung
Im Ersten Weltkrieg gab es eine Flut von Postkarten, die von der Heimat an die Front und umgekehrt geschickt wurden.
Hans-Werner Ziemer
Kirn/Kirn-Land. Vor 100 Jahren, im November 1918, endete in tiefstem Grauen, was vier Jahre zuvor mit einer Begeisterung ohnegleichen begonnen hatte: der Erste Weltkrieg. Dieser Krieg hatte sich als ein Chamäleon erwiesen. Nichts blieb, nicht der Adel und nicht das Bürgertum, erst recht nicht das Hochgefühl der Deutschen, die sich noch 1914 den Nachbarn so überlegen gefühlt hatten.
Die Novemberrevolution begann mit Meutereien der Matrosen in Kiel und breitete sich in Großstädten aus. Es kam auch in der hiesigen Region zur Bildung von Arbeiter- und Bauernräten. Vom 8. bis 11. November wurde über den Waffenstillstand verhandelt, der am 13.