Einjähriges Mädchen aus Driedorf leidet unter seltener Fehlbildung
Mathilda will laufen: Familie bittet um Hilfe
Anita und Christian Bellinghausen hoffen auf Hilfe für ihre einjährige Mathilda, die mehrfach operiert werden muss, damit sie laufen kann. Das Geld dazu kann die Familie nicht ohne fremde Hilfe aufbringen. Zur Familie gehört auch noch der dreijährige Sohn Wilhelm. Foto: privat

Driedorf. „Ihre Tochter wird leider nicht selbstständig laufen können, ihr fehlen beide Wadenbeinknochen. Zudem sind Beine stark und Arme leicht verkürzt. Eine extrem seltene Fehlbildung“ – das sind die Worte, die Christian und Anita Bellinghausen vor mehr als einem Jahr gesagt bekommen. Für die Familie aus Driedorf, eine Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis, eine schockierende Diagnose. Gerade einmal 1 von 100.000 Neugeborenen leidet unter diesem Defekt. Bei Jungen ist die Krankheit doppelt so häufig wie bei Mädchen.

„Die zweistündige Heimfahrt aus der Klinik fühlte sich an, wie in einem selbstfahrenden Auto sitzend“, beschreibt der Familienvater seine damaligen Gefühle heute. „Man kann seine Gedanken und Gefühle nicht ordnen.“ Er fragte sich: „Was nun?“ Weder er noch seine Frau hatten je zuvor von dem Krankheitsbild „Fibulaaplasie beidseitig in Verbindung mit verkürzten Röhrenknochen“ gehört.

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