Im April 1989 wurde das Marienkrankenhaus eingeweiht. Jetzt werden die 35 Betten aus der Akutgeriatrie nach Bad Ems verlagert. Foto: Rosenkranz Carlo Rosenkranz
Nassau/Bad Ems. Ziemlich genau 31 Jahre nach der Einweihung des Nassauer Marienkrankenhauses endet dieser Tage die Ära der stationären medizinischen Behandlung dort. Nach der Insolvenz der Katholischen Kliniken Lahn (KKL), zu dem das Krankenhaus mit geriatrischem Schwerpunkt sowie die Hufelandklinik in Bad Ems gehörten, wechselt die akutgeriatrische Abteilung aus Nassau jetzt an die Paracelsusklink in der Kurstadt.
Genau 35 Betten umfasst die Abteilung, die der Paracelsus-Konzern jetzt von den KKL übernimmt. Die geriatrischen Reha-Plätze, die sich ebenfalls auf 35 Betten belaufen, sind nicht Teil der Übernahme. Diese Leistungen werden fortan an anderen Krankenhäusern angeboten.