So sah die Bergstation im Jahr 2016 aus. In den vergangenen drei Jahren haben Wetter und Vandalismus dem Gebäude arg zugesetzt. Jetzt soll das Haus wieder in Schuss gebracht und die historische Fassade restauriert werden. Foto: Michaela Cetto Michaela Cetto
Bad Ems. Gleich zwei potenzielle Investoren buhlten in den vergangenen Wochen um die Bergstation der Malbergbahn. Die Stadt konnte in aller Ruhe abwägen und entscheiden, wem sie das geschichtsträchtige Gebäude auf dem Malberg verkaufen und damit anvertrauen möchte. Was die Stadt freut, bringt andere Bürger auf die Palme – in der jüngsten Sitzung des Bad Emser Stadtrates machten diese ihrem Ärger in der Einwohnerfragestunde Luft.
Denn die Mitglieder des Fördervereins der Malbergbahn fühlen sich schlichtweg hintergangen. „Der Förderverein hätte es verdient, dass man ihn über das Vorhaben, die Bergstation zu verkaufen, in Kenntnis setzt“, sagte Günter Schlosser, Vorsitzender des Vereins.