Fünf Bescheide sind durch den Krankenhauszukunftsfonds abgedeckt; ein weiterer stammt aus dem Krankenhausinvestitionsprogramm. Die Einrichtung in Göttschied will mit den Mitteln verschiedene Digitalisierungsprojekte und eine Baumaßnahme in der Radiologie umsetzen.
„Die bewilligten Digitalisierungsmittel aus dem Krankenhauszukunftsfonds sind ein wichtiger Beitrag zur zukunftsweisenden Stärkung des Krankenhausstandorts – konkret hier vor Ort und somit für die Patientinnen und Patienten“, sagte Alt bei der Übergabe. „Nicht erst die Pandemie hat uns allen deutlich gemacht, wie wertvoll unsere Krankenhäuser sind. Wir schreiben die Krankenhausversorgung auf hohem Niveau fort, damit die Menschen im Land bedarfsgerecht, schnell und umfassend versorgt werden können“, so der Staatssekretär weiter. Hochwertige und moderne Gesundheitsversorgung sei ein zentrales Ziel der Mainzer Ampel.
Darüber hinaus wird die Baumaßnahme der Radiologie im Rahmen des Krankenhausinvestitionsprogramms mit 3,237 Millionen Euro gefördert. Mit dem Geld sollen insbesondere Räume für eine moderne biplane Angiographieanlage hergestellt werden, die unter anderem der Behandlung von Schlaganfallpatienten dienen wird. „Ich freue mich, mit der Förderung der Baumaßnahme in der Radiologie einen maßgeblichen Beitrag zur medizinischen Versorgung der Patientinnen und Patienten in der Region leisten zu können“, sagte Alt. Der Einsatz der biplanen Angiograhieanlage erschließe neue Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten, die dem neuesten Stand der Medizintechnik und der Wissenschaft entsprechen.
„Innovation ist für uns im SHG-Konzern schon immer ein großes Ziel. Es freut uns sehr, dass wir mit der Förderung durch den Bund und das Land Rheinland-Pfalz diesem Ziel ein großes Stück näherkommen und den bereits eingeschlagenen Weg der Digitalisierung konsequent weiterverfolgen können“, sagte der Geschäftsführer der SHG, Bernd Mege. „Die bewilligten Mittel für unsere Klinik in Idar-Oberstein verwenden wir für Maßnahmen, die die Patientensicherheit fördern, die Mitarbeitenden aus Medizin und Pflege entlasten und nicht zuletzt die Zukunftsfähigkeit der Klinik gewährleisten.“