Bürger nehmen an Waldexkursion in Erpel teil - Fichtenholz für 44 Euro pro Festmeter nach China exportiert
Waldexkursion macht klar: Den „Superbaum“ gegen Klimawandel gibt es nicht
Revierförster Thomas Tullius (Mitte) vom Forstamt Dierdorf zeigt der Gruppe - unter ihnen Landtagsabgeordneter Ellen Demuth - Fäulnisschäden an den Bäumen.
Martin Lindner

Erpel. Wenn Konrad Roy-Pogodzik auf seine 20 Hektar Wald schaut, die er in Rheinbreitbach bewirtschaftet, überkommt ihn häufig Wut. Der private Waldbesitzer sieht seine Bäume sterben. „Zwei Hektar Fichten sind hinüber“, klagt er. Der Politik, so denkt er, fehle der wirkliche Mut zum Handeln und der Wille, ausreichend Geld für Aufforstungen in die Hand zu nehmen. „Rentner sind natürlich eine größere Wählerschaft als Waldbesitzer“, so Roy-Pogodzik. Ein Hektar Aufforstung würden ihn rund 6000 Euro kosten, die Politik schieße nur Kleckerbeträge dazu.

Der Waldbesitzer aus Rheinbreitbach war einer von rund einem Dutzend Teilnehmern, die dem Aufruf der Landtagsabgeordneten Ellen Demuth (CDU) gefolgt waren und am Freitag an der Waldexkursion mit Revierförster Thomas Tullius in Erpel teilnahmen. Lastwagen rollen über die unbefestigte Straße in den Erpeler Wald nördlich von Kretzhaus hinein.

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