Kreis Neuwied
Sommerhochwasser am Rhein: Höchststand wird für Freitagabend erwartet – Sperrungen auf B42
Das Hochwasser ist in Neuwied angekommen - der Deich schützt die Innenstadt.
Feuerwehr Neuwied

Kreis Neuwied. Am heutigen Freitag soll das Sommerhochwasser am Rhein zwischen Neuwied und Unkel seinen vorläufigen Höchststand erreichen. Es kommt zu Behinderungen.

Wie der Hochwassermeldedienst auf seiner Internetseite meldet, wird am Pegel Andernach ein Höchststand von 7,35 bis 7,45 Meter am Freitag zwischen 17 und 21 Uhr erwartet. Am Pegel Neuwied könnten am Freitagnachmittag 7,15 bis 7,25 Meter erreicht werden.

„Im Mittelrhein steigen die Wasserstände infolge des Moselhochwassers weiter stark an. Am Pegel Koblenz wird sich der Scheitel ab Freitagmittag im Bereich von 640 cm bis 660 cm ausbilden. Am Pegel Kaub wird ein Scheitel von deutlich unter 600 cm zu Wochenbeginn erwartet“, heißt es im Lagebericht.

Die Aussichten sind vorsichtig optimistisch: „Zum Wochenende weitet sich der Einfluss eines Hochdruckgebiets aus und bringt zunehmende Wetterberuhigung mit sich. Am Freitag muss südlich und östlich der Mosel bis zum Alpenraum noch mit Schauern und Gewittern gerechnet werden, dabei sind lokal unwetterartige Mengen bis 40 l/qm nicht ausgeschlossen, flächige oder großräumige höhere Niederschläge werden aber nicht erwartet.“

Auf der B42 im Kreis Neuwied kommt es zu Behinderungen. Laut Polizei Linz ist die Strecke von Neuwied aus kommend hinter Bad Hönningen gesperrt, von Bonn aus kommend vor Erpel. Aktuelle Infos gibt es im Mobilitätsatlas des Landes unter www.verkehr.rlp.de

Die Neuwieder Feuerwehr hat die Deichtore am Donnerstagmorgen geschlossen. „Die Neuwieder Innenstadt kann daher weitgehend sicher vor dem drohenden Hochwasser sein“, heißt es in einer Pressemitteilung der Feuerwehr. Parallel hilft die Wer der Stadt mit ihren Einheiten weiter im Katastrophengebiet an der Ahr. Gemeinsam mit den Einheiten aus mehreren Landkreisen ist auch die Neuwieder Feuerwehr mit hohen Helferzahlen in Wechselschichten im Einsatz im Kreis Ahrweiler. „Parallel wird der Schutz der Bevölkerung im eigenen Einsatzgebiet in Stadt und Stadtteilen weiter aufrecht erhalten“, schreibt ein Sprecher.

Top-News aus der Region