Landgericht: Zweieinhalb Jahre Haft für 32-jährige Frau
Sexueller Missbrauch im Hunsrück: Landgericht verurteilt 32-Jährige
Das Landgericht in Koblenz muss sich mit dem schweren sexuellen Missbrauch eines Kindes befassen. Foto: dpa
picture alliance/dpa

Wenn man den Zeugen Glauben schenkt, dann hat sich in der Wohnung einer 32-jährigen Angeklagten aus dem Hunsrück vor dem Landgericht Koblenz bei der Silvesterparty 2015 eine Orgie nach dem Motto „Sex and Drugs“ abgespielt. Die Strafkammer unter Vorsitz von Richter Ralf Bock glaubt den jungen Männern, die freimütig berichten, dass sie mit der Mutter von vier Kindern mehr oder weniger intensive sexuelle Kontakte gehabt hätten. Da einer der Jungs damals noch nicht 14 Jahre alt war, brachte das der vorbestraften Frau eine Anklage wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes ein. Und deswegen wurde sie nach zwei Verhandlungstagen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Was die Angeklagte den Jugendlichen, nacheinander oder auch gleichzeitig, gewährt haben soll, lässt selbst erfahrene Erwachsene staunen. Verblüffend ist auch, mit welcher Offenheit die jungen Zeugen ihre sexuellen Erlebnisse in der durch Alkohol, Amphetamine und Cannabis enthemmten Partystimmung schildern, bar jeder Scham und Zurückhaltung, angestachelt durch lachende und witzelnde Zuhörer aus ihrem Bekanntenkreis.

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