Nach der obligatorischen Begrüßung durch den stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Walter Becker und Ortsbürgermeister Mike Kaiser stellte sich der Verein mit seinen Aktivitäten zur Pflege, Erhaltung und Wiederbeleben unserer Mundart kurz vor, um anschließend ins Programm einzusteigen, das von Walter Becker in gewohnter Weise moderiert wurde. Eingestimmt wurden die Zuhörer vom Knabenchor aus Düngenheim, in dem vier gestandene Männer, Bruno Härig, Gerhard Kaiser, Ernst Krechel und Klaus Lohn über das 900-jährige „Duneschinge“ berichteten. Unterstützt von Josef Oster-Daum aus Binningen zeigten die Vier musikalisch die Vorteile der Düngenheimer gegenüber den Nachbardörfern auf.
Es folgte Josef Peil aus Mastershausen, der unter anderem erklärte, warum das Hunsrücker Platt göttlich ist. Anschließend berichtete Alfred Pitsch auf sehr humoristische Weise über die Essgewohnheiten seiner Familie unter dem Titel: „Bat de Bauer net kennt…..“. Rainer Loosen aus Sinzig, geborener Cochemer, konnte in seinen Songs berichten, warum die Cochemer neidisch auf die „Cunner“ sind. Werner Arbogast hatte Etliches auf lustige Art an „Musseler Steckelcher“ zu erzählen. Nach der Pause erklärte Oswald Gietzen, warum die Bremmer „Knubbe“ genannt werden.
Josef Oster-Daum aus Binningen begleitete dann mit der Gitarre seine eigenen „Ischischten ous äm Läwwe“ bevor Walter Becker die Lachmuskeln mit seinem Aktivurlaub auf den Kanaren anregte. Zum Schluss mussten sich die Lachmuskeln nochmals gewaltig anstrengen als Werner Blasweiler, ein Mayener Original in Sachen Mundart, eine lange Liste von Ungereimtheiten über etliche „komije Heilije“ berichtete. Den Abschluss des Nachmittags bildete das gemeinsame Singen der „Mundarthymne“ der Cochem-Zeller Plattschwätzer.
Für die Bewirtung der Gäste hatten die Frauengemeinschaft und der Theaterverein Spielzeit Düngenheim mit Getränken, Kaffee, Kuchen und Schnittchen bestens vorgesorgt, sodass sich die Gäste in Düngenheim sehr wohlgefühlt haben, teilt die Initiative abschließend mit.