Tanja Schengel aus Kail, Celine Brauer aus Ellenz und Nik Kaufmann aus Kaifenheim (von links) brennen für ihren Job in der Pflege. Das freut Schulleiterin Daniela Matela. Doch was motiviert die Auszubildenden? Foto: Wilhelm Annika Wilhelm
Cochem. Überfüllte Intensivstationen, Personalmangel, Überstunden, Schichtdienst: Diese Begriffe tauchen oft auf, wenn von der Arbeit im Krankenhaus gesprochen wird. Meistens wird die nämlich von den Herausforderungen des Berufs überschattet. Dabei machen die Pflegekräfte ihren Job eigentlich gerne, auch wenn er oft mit Stress verbunden ist. Tanja Schengel aus Kail, Celine Brauer aus Ellenz und Nik Wagner aus Kaifenheim machen derzeit eine Ausbildung an der Marien-Pflegeschule Cochem. Im Gespräch mit der RZ erzählen sie, warum sie sich trotzdem für ihren Job entschieden haben und ihm weiterhin leidenschaftlich nachgehen.
Als Nik Wagner, 16 Jahre, in der Pflege angefangen hat, war die Pandemie in vollem Gange. Es ist Herbst 2020, kurz vor dem Lockdown, als er sein Praktikum macht. Die Arbeit begeistert ihn so sehr, dass der 16-Jährige ein Jahr später mit der Ausbildung anfängt.