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Kreis Altenkirchen

Stegskopf-Schließung: Frust und Verärgerung

In wenigen Tagen werden auch die letzten Flüchtlinge den Stegskopf verlassen haben. Das Land verteilt sie auf andere Einrichtungen, nachdem es kaum noch Asylbegehrende gibt, die Rheinland-Pfalz erreichen. Foto: Marcelo Peerenboom
In wenigen Tagen werden auch die letzten Flüchtlinge den Stegskopf verlassen haben. Das Land verteilt sie auf andere Einrichtungen, nachdem es kaum noch Asylbegehrende gibt, die Rheinland-Pfalz erreichen. Foto: Marcelo Peerenboom

Die völlig überraschende Schließung der Flüchtlingseinrichtung auf dem Stegskopf (die RZ berichtete) stößt im Kreis Altenkirchen auf großes Unverständnis. Außerdem hat sich das Land mit seiner Informationspolitik im Westerwald keine Freunde gemacht. Der DRK-Kreisverband Altenkirchen, der im Auftrag des Landes die Asylbegehrenden in der Einrichtung betreut, ist vom Land auch am Dienstag noch nicht offiziell über die bevorstehende Schließung informiert worden.

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Von unserem Redaktionsleiter Marcelo Peerenboom Wie DRK-Kreisgeschäftsführer Alfons Lang berichtet, habe er "nur auf Umwegen" von der Entscheidung des Integrationsministeriums erfahren. Eine offizielle Information hat das Rote Kreuz vom Land bisher nicht erhalten. Da geht es der Kreisverwaltung ein wenig besser. Kreisbeigeordneter Konrad Schwan, der derzeit den verreisten Landrat vertritt, erhielt ...