Wilfried Laufer hat in der Flutnacht in der Seilbahnstraße in Altenahr seinen Vater verloren. Danach kamen viele Helfer aus Dormagen. Die beiden Stelen erinnern sowohl an den tragischen Verlust eines Menschen, aber auch an das Engagement der Helfer, denen der kleine Weinberg dahinter gewidmet ist. Hans-Jürgen Vollrath
Es ist zwei Jahre her, dass von einem Tag auf den anderen alles anders war im Ahrtal. Viele Veranstaltungen wird es zu diesem zweiten Jahrestag geben. In Walporzheim etwa wird der Trierer Bischof Stefan Ackermann die neue Donatus-Kapelle im Gedenken an alle Flutopfer des Ahrtals einsegnen. Doch wer genau hinschaut, entdeckt auch die eher versteckten Orte des Gedenkens, die im Ahrtal gegen das Vergessen geschaffen wurden.
Im Bereich der Seilbahnstraße in Altenahr sind in der Flutnacht drei Menschen gestorben. Hier stoppt der Passant unwillkürlich an zwei Stelen und einer Sitzbank oberhalb eines kleinen Weinbergs am Wegesrand. Sie erzählen von den tragischen Erlebnissen einer Familie in der Flutnacht, aber auch von der mutmachenden Energie freiwilliger Helfer.