Das Gebiet rund um den Laacher See bleibt für Forscher ein spannendes Feld. Vollrath
Das kleine gelbe Kästchen liegt in einem 20 Zentimeter tiefen Erdloch. Taya Amashukeli, Geowissenschaftlerin aus Kiew, registriert das Seismometer mithilfe eines Tablets im Messverbund, bevor es wieder mit Erde überdeckt und an den Kasten mit der Batterie und der Speicherelektronik angeschlossen wird. Damit ist das zweite von insgesamt 350 Messgeräten einsatzbereit. Ein Jahr lang soll es in die Erde unter dem Laacher See hineinhorchen und die Geheimnisse des Vulkanismus lüften helfen.
Aktualisiert am 08. September 2022 19:03 Uhr
Am Donnerstag hat der Aufbau für das aktuelle Großexperiment begonnen. In drei Wochen will das internationale Wissenschaftlerteam vom Deutschen Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam alle 350 Geofone in die Eifelerde eingebuddelt haben. Dann soll ein Jahr lang nach besonderen Erdbebenwellen gelauscht werden.