Stolpersteine werden gesäubert: So hat die Familie Appel gelebt und so ist sie ermordet worden
Gedenken an Reichspogromnacht: Altstädter erinnern an jüdische Mitbürger
Während einer kleinen Zeremonie reinigten Pfarrerin Anne Peters-Rahn (vorne links) und Jürgen Potratz Stolpersteine. Foto: Winfried Scholz
Winfried Scholz

Zum Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 hat sich die Bürgerinitiative (BI)„Unsere Altstadt“ diesmal in besonderer Weise der jüdischen Familie Appel gewidmet. In einer kleinen Zeremonie am Haus Kastorhof 4 wurden Stolpersteine gereinigt, begleitet von Gebeten von Pfarrerin Anne Peters-Rahn von der evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Mitte und dem katholischen Diakon Horst Dany.

Jürgen Potratz von der BI schilderte die heute bekannte Geschichte der Familie Appel: Isaak Appel kam 1870 nach Koblenz und eröffnete im Haus Kastorhof 4 die damals renommierte Pension „Rheinperle“. Er hatte sechs Kinder. Sein Sohn Adolf (1890 bis 1938) übernahm die Rheinperle.

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