Nasen waren früher ein Massenfisch in Europas Flüssen. Der Bestand ist jedoch massiv zurückgegangen. Dabei erfüllt diese Art nach Auskunft von Manfred Fetthauer, Vorsitzender der Arge Nister, eine wichtige Selbstreinigungsfunktion im Gewässer. Karl-Josef Hildenbrand. picture alliance/dpa
Nasen gelten als die Rasenmäher der Flüsse. Doch ihr Bestand ist in den vergangenen 30 Jahren deutlich zurückgegangen – mit Folgen, die nach Auskunft von Manfred Fetthauer, Vorsitzender der Arge Nister, bislang nicht ausreichend gewürdigt wurden.
Mit verschiedenen Renaturierungsmaßnahmen und weiteren Schutzprojekten wie dem Besatz von Fischen wird seit Jahren versucht, die Gewässergüte der Nister zu verbessern und die Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie einzuhalten. Doch trotz aller Bemühungen seien keine durchgreifenden Erfolge zu verzeichnen, sagt Manfred Fetthauer, Vorsitzender der Arge Nister.