Mit dem Dach beginnt die Demontage - Archäologen untersuchen den Baugrund auf historische Funde - Spätestens im Mai soll Neubau beginnen
Ein Wahrzeichen verschwindet: Abriss des Klosters Marienheim hat begonnen
Am Standort des Herschbacher Klosters Marienheim entsteht in Kürze eine Seniorenresidenz. Alle Versuche der Gemeinde, Nutzer für das Anwesen zu finden, die den Bestand erhalten, blieben fruchtlos.
Katrin Maue-Kläser

Herschbach/Uww. „Das letzte Stündlein hat geschlagen.“ Mit dieser Zeile schickte uns der Herschbacher Dorfchronist Winfried Himmerich eine historische Aufnahme des Klosters Marienheim von circa 1910 und ein Foto von den beginnenden Abrissarbeiten. Am Standort des Herschbacher Klosters entsteht in Kürze eine Seniorenresidenz. Alle Versuche der Gemeinde, Nutzer für das Anwesen zu finden, die den Bestand erhalten, blieben fruchtlos – und doch blutet vielen Herschbachern das Herz, wenn sie an der Baustelle stehen bleiben, um beim Abbruch des Wahrzeichens eine Weile zuzusehen.

Die Bausubstanz des Klosters war für den Investor, die Römerhaus Bauträger GmbH, nicht zu nutzen: Zu sehr hatte der in mehreren Abschnitten erbaute Gebäudekomplex unter Setzungen und Verschiebungen des schwierigen Untergrunds gelitten, erklärt Römerhaus-Geschäftsführer Michael Straub, und die Raumaufteilung entspricht nicht im entferntesten modernen Nutzungskonzepten.

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