Zum zweiten Mal fand das "Forestival" in Lahnstein-Friedrichssegen statt: Wenn Kunst in der Natur Wurzeln schlägt: So lief das zweite „Forestival“ in Lahnstein-Friedrichssegen
Zum zweiten Mal fand das "Forestival" in Lahnstein-Friedrichssegen statt
Wenn Kunst in der Natur Wurzeln schlägt: So lief das zweite „Forestival“ in Lahnstein-Friedrichssegen
Künstlerische Überraschungen, die plötzlich im Wald auftauchen: 40 Künstler beziehungsweise Künstlergruppen haben Julian Detemple und David Hardy nach Lahnstein locken können. Mehr als 1500 Menschen besuchten am Wochenende das „Forestival“. Ulrike Bletzer
Kunstwerke verschmelzen so sehr mit ihrer Umgebung, dass sie erst auf den zweiten oder dritten Blick ins Auge fallen. Das ist das Konzept dieser in ihrer Art wohl einmaligen Open-Air-Ausstellung "Forestival", die die Besucher vom vergangenen Freitag bis Sonntag bereits zum zweiten Mal in den Friedrichssegener Süßgrund lockte. Schließlich war es nichts anderes als der Einklang zwischen Kunst und Natur, was hier gefeiert wurde.
Und das auf eine ebenso leise wie eindringliche Art und Weise: Statt herkömmlicher Festival-Action waren beim „Forestival“, also dem Festival des Waldes, wohltuende Stille, entspanntes Nachspüren und intensives Auf-sich-wirken-Lassen angesagt. Oder wie ein Ehepaar aus Koblenz, das am Sonntagvormittag auf dem „Pop-up-Art-Walk“ im Süßgrund unterwegs war, es formulierte: „Eigentlich wollten wir auf diesen idyllischen Wegen hier vor allem wandern.