Lahnstein. Vermutlich unbeabsichtigt, aber krass: Auf seine Art ist er ein Kontrastprogramm zum zeitgleich tobenden Rheinland-Pfalz-Tag – der erste von zwei „Silent Sundays“ des Forestivals, des Kunstfestivals in der Natur zu Ehren der Täler, Wiesen, Wälder und ihrer Bewohner, wie diese in der Tat außergewöhnliche Ausstellung in voller Länge heißt.
Weitestgehende Einsamkeit statt Menschenmengen, grünes Blätterrauschen statt Bühnenbeschallung, meditative Stille statt Festtrubel – der „Silent Sunday“ bietet reichlich Gelegenheit zum Abschalten, Entspannen, Zu-sichkommen.
Und natürlich zum Eindrückesammeln: Rund 70 Künstler oder Künstlergruppen sind es, die bei der diesjährigen dritten Auflage des Forestivals zwischen Bäumen und Büschen, auf Wiesen und Feldern ihre Werke präsentieren.