Kleine Fahrzeuge sind für die Randzeiten im ÖPNV eine gute Sache. Doch für die Stoßzeiten der Schülerbeförderung reichen sie nicht aus. Uli Pohl
Die Zeit drängt. Zwei Linienbündel im Kreis müssen ausgeschrieben werden, da die aktuelle Ausschreibung im Dezember ausläuft. Doch das Thema ist komplex – und die Einsparpotenziale überschaubar. Eine schwierige Lage für die Ausschussmitglieder.
Wie knifflig die Aufgabe ist, den ÖPNV im Rhein-Lahn-Kreis zu planen, zeigte jüngst eine Debatte im Kreisausschuss, der bereits ein langes Arbeitstreffen des ÖPNV-Ausschusses voranging. Dort hatten die Ausschussmitglieder mehrere Stunden den Ausführungen von Stefan Pauly, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Mosel (VRM), und seines Kollegen Daniel Junghans gelauscht, um über die Ausschreibung zweier Linienbündel im Kreis zu entscheiden.