Nach dem Zap will die Stadt nun auch am Bahnhof das Areal rund um den Güterschuppen mit Kameras ausstatten
Zerstörungswut im Blick: Emmelshausen weitet Videoüberwachung aus
Emmelshausen hat ein Vandalismusproblem am Bahnhof ausgemacht: Stadtbürgermeisterin Andrea Mallmann schaute sich die Lage an Ort und Stelle mit Daniel Brück (links) von der Verbandsgemeinde und Hans-Wilhelm Düffels vom Sicherheitsunternehmen WIS an. Foto: Philipp Lauer
Philipp Lauer

Emmelshausen. Eingeschlagene Scheiben, demolierte Fallrohre, verschmutzte und beschmierte Wände, wohin man auch schaut: „Die Problematik hier am Güterschuppen ist sichtbar“, sagt Emmelshausens Bürgermeisterin Andrea Mallmann. Der Bahnhof ist ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche. Zuletzt häuften sich jedoch die Graffiti und der Vandalismus. „Das sind Begleiterscheinungen, auf die wir gern verzichten würden“, sagt Andrea Mallmann. Deshalb hat der Stadtrat beschlossen, das Areal um das historische Gebäude mit Videokameras zu überwachen. Beim Ortstermin mit Daniel Brück von der Verbandsgemeinde und Hans-Wilhelm Düffels vom Sicherheitsunternehmen WIS in Koblenz wurde geprüft, wo und wie viele Kameras benötigt werden, um die Problembereiche abzudecken.

Eine der Kameras soll auch den Eingangsbereich der öffentlichen Toilette filmen. Das im vergangenen Jahr errichtete Gebäude war zuletzt regelmäßig wegen Vandalismus geschlossen (wir berichteten). „Jetzt scheint es außerdem immer häufiger als Liebesnest genutzt zu werden“, sagt Mallmann.

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