Es wurde viel diskutiert, gestritten und schließlich das Verwaltungsgericht Koblenz angerufen. Doch auch nach dessen Entscheidung sind die Verantwortlichen in Sachen Sperrung der Wassergall keinen Schritt weiter. Jetzt wollen Herrstein und Idar-Oberstein die Gespräche wieder aufnehmen. Foto: Hosser Hosser
Idar-Oberstein. „Das Angebot der Stadt steht, dass wir bereit sind, auf eigene Kosten in dem betreffenden Bereich eine Verkehrsberuhigung einzubauen“, sagte Oberbürgermeister Frank Frühauf in der Sitzung des Hauptausschusses am Mittwochabend, in der es auch um die Entscheidung des Koblenzer Verwaltungsgerichts zur Wassergall-Sperrung ging.
Von Stefan Conradt und Andreas Nitsch
Frühauf, der selbst bei der Verhandlung vor zwei Wochen zugegen war, hatte ein gutes Gefühl gehabt, sprach von „guten Argumenten“, die man dort vorgetragen habe, die aber letztlich nicht zum Tragen gekommen sind – „eine komische Sache“ sei das gewesen, als jetzt das Urteil vorlag: „Man fühlt sich abgewimmelt.