Die Geschwister Tobias besuchen Heimatstadt ihres vor den Nazis geflohenen Vaters
Reise in die Vergangenheit: Geschwister Tobias besuchen Heimatstadt ihres vor den Nazis geflohenen Vaters
Die Geschwister Orly Tsabar, Karin Halery-Tobias (von links) und Andy Tobias aus Israel machten sich auf die Suche nach Spuren ihrer jüdischen Familie Tobias.

Klaus Tobias hat seine Heimatstadt Betzdorf nie vergessen. Das jüdische Viertel, in dem er mit seinen Eltern wohnte, die beiden Flüsse Heller und Sieg, an deren Ufern er spielte. Als 17-Jähriger ist Klaus Tobias mit seiner Familie aus seiner Heimatstadt vor den Nationalsozialisten nach Argentinien geflohen. 1967 ist er mit seiner Frau Margot, die ebenfalls aus Deutschland, aus der Nähe von Münster, fliehen musste, nach Israel gegangen.

Jahrzehnte später haben seine Kinder – Andy Tobias (63), Karin Halery-Tobias (59) und Orly Tsabar (53) – den weiten Weg aus dem Gelobten Land auf sich genommen, um die alte Heimat ihres Vaters zu besuchen. „Betzdorf is a lovely place“, „ein schöner Ort“, habe ihr Vater ihnen immer erzählt, sagt Karin bei einem geführten, weiträumigen Rundgang durch die Stadt.

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