Wie bekommt man Geld in die Haushaltskasse? Im Kreis Altenkirchen laufen die Rechenschieber heiß. Eine höhere Kreisumlage ist laut Kämmerei unausweichlich. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa picture alliance/dpa/dpa-Zentral
Haushaltspläne sind nicht vergnügungssteuerpflichtig. Das muss in diesen Tagen die Kämmerei im Kreishaus Altenkirchen feststellen. Dort strickt man angesichts von fehlenden Millionen an einem Zahlenwerk und muss noch einige Fragezeichen klären.
Der Dominoeffekt scheint unvermeidlich. Weil dem Kreis mit Blick auf den Haushalt 2025 Millionen fehlen, steigt auch im kommenden Jahr die Kreisumlage. Dadurch sind auch die Kommunen gezwungen, mehr Einnahmen zu generieren – vorrangig bei den Steuerhebesetzen.