Viel Zeit nahm sich Katharina Binz (Mitte), die mit Kai-Michael Sprenger (links) das Flutmuseum in Kreuzberg besuchte. Foto: Walden Ulrike Walden
Das Schlimmste war „zu begreifen: Es hilft dir keiner. Du kannst nur abwarten, wer morgen noch lebt.“ Erfahrung wie diese bilden den Hintergrund des Flutmuseums in Kreuzberg, dem Familienministerin Katharina Binz jetzt einen Besuch abstattete.
Aktualisiert am 18. Januar 2022 13:30 Uhr
Irgendwann verblassen die Erinnerungen an die Flutnacht vielleicht. Viele Menschen hoffen darauf, nicht mehr von quälenden Bildern heimgesucht zu werden. Wünschen sich, dass Kinder nicht mehr in Tränen ausbrechen, sobald es regnet. Andererseits gilt es, wenn die Zeit dafür reif ist, angemessene Formen des Gedenkens zu entwickeln.