Nach Überfall in Metternich
Polizei sucht Friseurladen-Räuber per Phantombild
Die Polizei hat Fahndungsbilder der beiden Männer veröffentlicht, die Mitte Dezember einen Friseursalon in Koblenz-Metternich überfallen haben.
Polizeipräsidium Koblenz

Schon im Dezember wehrte sich ein Friseurladen-Inhaber in Koblenz-Metternich erfolgreich gegen zwei Räuber. Die Polizei sucht weiter mit Hochdruck nach den Männern – und hat nun Fahndungsbilder veröffentlicht.

Aktualisiert am 26. Februar 2025 13:31 Uhr

Der Fall schlug Mitte Dezember Wellen: Zwei Räuber versuchten, einen Friseurladen in Koblenz-Metternich zu überfallen, verlangten Geld aus der Kasse und bedrohten den Inhaber. Doch dieser wehrte sich erfolgreich gegen den Überfall. Die beiden Männer, einer davon mit einem Messer bewaffnet, flüchteten am Ende ohne Beute.

Zu dem ungewöhnlichen Vorfall hat sich die Polizei nun erneut gemeldet und zwei Monate später Phantombilder der beiden gesuchten Männer veröffentlicht. Ein Beschluss des Amtsgerichtes nach Strafprozessordnung sei zuvor notwendig gewesen, um eine Öffentlichkeitsfahndung inklusive Fahndungsfotos einleiten zu dürfen, erklärt Oliver Jutz, stellvertretender Leiter der Pressestelle des Koblenzer Präsidiums.

So sehen die Täter aus

Dass man weiter ermittelt, bestätigte die Pressestelle des Polizeipräsidiums Koblenz auf Nachfrage unserer Zeitung. Einer der beiden Täter wird als etwa 1,80 Meter groß, athletisch, kräftig und von osteuropäischem Aussehen beschrieben, er trug während des Überfalls eine helle Steppjacke.

Der zweite Täter ist etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, von kräftiger Statur – bis etwa 100 Kilogramm schwer –, deutschsprachig und von osteuropäischem Aussehen. Er trug das Messer, war mit einer dunklen Daunenjacke bekleidet. Offenbar waren seine Augen zum Zeitpunkt der Tat gerötet.

Die beiden Männer sind offenbar zwischen 30 und 40 Jahre alt. Am Abend des 13. Dezembers, einem Freitag, hatten sie den Friseursalon in der Trierer Straße betreten und den Inhaber aufgefordert, ihnen die Einnahmen auszuhändigen. „Als dieser sich weigerte, zeigte ein Täter ein Messer vor, und der zweite Täter attackierte den Inhaber“, hieß es schon im Dezember in einer Mitteilung der Polizei. Nur durch „körperliche Gegenwehr“ habe sich der Inhaber vor weiteren Angriffen schützen können. Die Täter flüchteten am Ende ohne Beute in unbekannte Richtung. Einer der beiden wurde durch die Gegenwehr des Inhabers an der Nase verletzt, so beschreiben es die Beamten in ihrer Pressemeldung weiter.

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