Hinter den Zäunen der Klinik Nettegut fing für Finn Müller ein neues Leben an. Doch die Debatte um eine Wohngruppe für Ex-Patienten in Saffig. Landeskrankenhaus/Markus Wakulat. Landeskrankenhaus / Markus Wakulat
Er war einst straffällig und süchtig. Jetzt wünscht er sich nach erfolgreicher Therapie Akzeptanz und Verständnis für ehemalige Patienten der Klinik Nettegut. „Jeder verdient eine zweite Chance“, betont er.
„Ich bin groß, tätowiert und habe eine Glatze. Sie werden mich erkennen“, beschreibt sich Finn Müller (Name von der Redaktion geändert) vor dem Gespräch mit unserer Zeitung. Vor etwa zwei Jahren verließ er nach erfolgreicher Therapie einer Sucht- und Persönlichkeitsstörung die Klinik Nettegut.