Der im Limburger Trinkwasser entdeckte Keim nennt sich „Pseudomonas aeruginosa“ und gilt als Krankenhauskeim. Das heißt, er wird vor allem im Krankenhaus für Menschen gefährlich, die infolge ihrer Erkrankung ein geschwächtes Immunsystem haben. Das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) weist auf seiner Homepage darauf hin, dass dieser Keim ein Bakterium ist, „das gegen viele Antibiotika resistent ist“.
Doch dieser Keim taucht nicht nur in Krankenhäusern auf: Er ist alltäglich in Badezimmern und Küchen. „Insbesondere in Kalkablagerungen an Armaturen (Perlatoren!) fühlt sich der Pseudomonas oftmals wohl, kann dort regelmäßig nachgewiesen werden und wird über das entnommene Trinkwasser vom Menschen konsumiert, in der Regel ohne merkenswerte Folgen“, erklärt der Sprecher des Landkreises, Jan Kieserg, schriftlich.