Berlin
Wolff kehrt ins Revier zurück

Jürgen Heinrich (links) kehrt als Andreas Wolff auf den Bildschirm zurück. Nur wie lange?

dpa

Berlin - Ein Schuss beendete sein Serienleben - dachte man zumindest: Nach sechs Jahren Pause ist Andreas Wolff (Jürgen Heinrich) aus der Kultserie "Wolffs Revier" am Dienstag in "Wolff - Kampf im Revier" wieder auf den Bildschirm zurückgekehrt. Wenn die Quoten stimmen, setzt Sat.1 die Krimireihe mit Folgen in Spielfilmlänge fort.

Aktualisiert am 25. März 2013 17:39 Uhr

Berlin – Ein Schuss beendete sein Serienleben – dachte man zumindest: Nach sechs Jahren Pause ist Andreas Wolff (Jürgen Heinrich) aus der Kultserie „Wolffs Revier“ am Dienstag in „Wolff – Kampf im Revier“ wieder auf den Bildschirm zurückgekehrt. Wenn die Quoten stimmen, setzt Sat.1 die Krimireihe mit Folgen in Spielfilmlänge fort.

Wolff ist zwar zurück im alten Revier, aber ganz schön fertig: Er hat sich nie von der schweren Schussverletzung erholt, ist tablettenabhängig und steht nicht mehr im Polizeidienst. Zudem jagen ihn sein ehemaliger Schüler, Kommissar Marck (Stephan Luca), und dessen Kollegin Vicky (Nadeshda Brennicke), weil er Hauptverdächtiger in einem Drogenmord ist. Doch Wolff quälen andere Sorgen: Seine Tochter Verena (Nadine Seiffert) wurde entführt, und die Spur führt in Polizeikreise.

Wilde Verfolgungsjagden, überraschende Wendungen, charismatische Hauptdarsteller und flotte Dialoge – „Wolff – Kampf im Revier“ vereint alle Zutaten, die einen spannenden Krimi ausmachen. Dabei glänzt vor allem Jürgen Heinrich. Er spielt den tablettenabhängigen Wolff so überzeugend, dass man mit ihm fühlt, wenn er in den Spiegel blickt und sich über den Schatten seines einstigen Selbst ärgert.

Die Zukunft der Serie ist aber weiterhin ungewiss. Der charismatische Wolff und der ruppige Marck sind zwar ein exzellentes Team, das unterhaltsamer ist als jedes „Tatort“-Duo, doch Sat.1 geht es nur um die Quote. Und die war durchschnittlich. 3,27 Millionen Menschen sahen zu, ein Marktanteil von 10,1 Prozent. „Wir schauen, wie welche Zielgruppe auf ,Wolff' reagiert hat, und entscheiden dann, ob es weitere Folgen gibt“, erklärt Sat.1-Sprecherin Brigitte Bischoff gegenüber unserer Zeitung.

Von unserem Reporter Christian Weihrauch

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