Die Infrastruktur für die Flüchtlinge steht - doch in wenigen Tagen werden auch die letzten Asylbewerber den Stegskopf verlassen. Foto: Sascha Ditscher
Sascha Ditscher
Kreis Altenkirchen. Die völlig überraschende Schließung der Flüchtlingseinrichtung auf dem Stegskopf stößt im Kreis Altenkirchen auf großes Unverständnis. Außerdem hat sich das Land mit seiner Informationspolitik im Westerwald keine Freunde gemacht. Der DRK-Kreisverband Altenkirchen, der im Auftrag des Landes die Asylbegehrenden in der Einrichtung betreut, ist nach eigenem Bekunden vom Land auch am Dienstag noch nicht offiziell über die bevorstehende Schließung informiert worden.
Von unserem Altenkirchener Redaktionsleiter Marcelo Peerenboom
Wie DRK-Kreisgeschäftsführer Alfons Lang berichtet, habe er „nur auf Umwegen“ von der Entscheidung des Integrationsministeriums erfahren. Eine offizielle Information hat das Rote Kreuz vom Land bisher nicht erhalten.