Auch Remagen will Neonazis gegen Rechts marschieren lassen
Remagen
Auch Remagen will Neonazis gegen Rechts marschieren lassen
Seit 2009 gibt es jährlich diese von den Rechten als Gedenkveranstaltung deklarierte Kundgebung.
Sascha Ditscher
Remagen. Es ist ein unvermeidliches, abstruses Schauspiel, das am Samstag zum sechsten Mal in Folge in Remagen stattfindet: der sogenannte Gedenkmarsch der Neonazis. Zwischen 250 und 300 Teilnehmer erwartet Gerd Bertram (Leiter der Polizeidirektion Mayen). Und wie am vergangenen Wochenende in Wunsiedel werden die Rechtsextremen Geld für Aussteigerprogramme in die Kasse spülen.
Aktualisiert am 20. November 2014 13:04 Uhr
Von unserem Redakteur Jan Lindner
Zum Gedenkmarsch der Neonazis in Remagen haben auf der anderen Seite verschiedene antifaschistische Gruppen eine Versammlung angemeldet. Das Bündnis Remagen für Frieden und Demokratie greift die Idee von Wunsiedel vom vergangenen Wochenende auf.