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Mi 07.08.2002
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Leichtathletik-EM: Drechsler verpasst historischen fünften TitelBaumann feiert Rückkehr mit Silber
München - Oldtimer Dieter Baumann feierte sein Rückkehr mit Silber. Sechs Monate nach Ablauf seiner Dopingsperre verpasste der 37 Jahre alte Schwabe am zweiten Tag der Leichtathletik-EM das 10.000-m-Gold vor 41.300 Zuschauern in München um 0,22 Sekunden. Den Titel entriss ihm am Ende noch der Spanier Jose-Manuel Martinez in 27:47,65 Minuten. Bronze holte dessen Landsmann Jose Rios. Heike Drechsler, die 1992 wie Baumann Olympiagold gewonnen hatte, verpasste nicht nur den historischen fünften Weitsprung-Titel in Serie bei einer EM, sondern als Fünfte mit 6,64 m um zwölf Zentimeter eine Medaille. Beim ersten Freiluft-Titelgewinn der Russin Tatjana Kotowa, die mit 6,85 m vor der Britin Jade Johnson (6,73) und der Ungarin Tünde Vaszi (ebenfalls 6,73, aber schlechterer zweitbester Versuch) gewann, verpasste Drechsler einen historischen fünften EM-Titel in Serie. "Es war einfach nicht mein Tag"
Unruhe in der Pfalz: Oppositionsgruppe will FCK-Boss Friedrich ablösenBrehmes Gegner formieren sich
Unruhige Zeiten rund um den Betzenberg: Nach UI-Cup-Aus und verkorkster Vorbereitung, die in der Beurlaubung von Trainer Reinhard Stumpf gipfelte, hat sich nun auch noch eine Oppositionsgruppe formiert. "Unser FCK" heißt die Bewegung, die bis Ende Oktober die Führung in Kaiserslautern übernehmen und anschließend einen neuen Cheftrainer installieren will. Galionsfiguren der Gruppierung sind Ex-Nationalspieler Olaf Marschall und Ex-Präsident Norbert Thines. Mit Hilfe einer Unterschriftenaktion soll nun zunächst eine Außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Friedrich: "Ich hätte mit Rehhagel aufhören müssen"
Hewitt: Wer nicht reden will, muss zahlen
Cincinnati - Wer nicht reden will, muss zahlen - zumindest in der Tenniswelt. Der australische Wimbledonsieger Lleyton Hewitt muss mit einer hohen Geldstrafe rechnen, nachdem er sich geweigert hatte, kurz vor seinem Erstrundenmatch beim Turnier in Cincinnati gegen Robby Ginepri (USA) dem Fernsehsender ESPN ein Interview zu geben. ESPN ist offizieller Partner der ATP, die Hewitt um das Gespräch gebeten hatte. Jetzt will die ATP die Nummer eins der Rankings mit einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Dollar oder dem Abzug der Hälfte des Preisgeldes bei diesem Turnier belegen. Nach dem Spiel, dem ersten 6:0, 6:0-Erfolg seiner Karriere, machte Hewitt seinem Ärger Luft und schimpfte auf die ATP. "Vor einem Match habe ich noch nie ein Interview gegeben. Ich bin ein bisschen überrascht, dass ich überhaupt einen Ball im Feld halten konnte, wenn man an den ganzen Mist denkt, der vor dem Match passiert ist", meinte der 21-Jährige. sid - Foto: Archiv |
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Letzte Änderung: 07.08.2002 22:11 von IndexRobot
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