• Vier Personen leicht verletzt

    B260 bei Bad Ems nach Unfall stundenlang voll gesperrt

    Zu einem Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr ist es am Montagnachmittag gegen 15.40 Uhr in der Lahnstraße in Bad Ems gekommen. Das teilte die Polizeidirektion Montabaur in einer Pressemeldung mit. Der Unfallverursacher fuhr auf der B260 aus Dausenau kommend in Richtung Lahnstein und geriet aus ungeklärter Ursache im Verlauf einer Rechtskurve in den Gegenverkehr. Dabei kollidierte er mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen. Der Unfallverursacher war für kurze Zeit im Fahrzeug eingeschlossen. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Ems konnte ihn jedoch schnell aus dem Auto befreien. Insgesamt wurden bei dem Unfall vier Personen leicht verletzt. Für weitere Untersuchungen wurden sie in ein Krankenhaus gebracht. An den drei beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden, zwei der Autos waren nicht mehr fahrbereit. Während der Unfall aufgenommen wurde, musste die B260 für rund eineinhalb Stunden voll gesperrt werden.

  • Sicherheit und Ordnung 

    Wie ein Gemüsestand in Betzdorf die Gemüter spaltet

    Nur wenige Tage nachdem Stadtbürgermeister Johannes Behner (CDU) deutliche Worte fand über Sicherheitsmängel und Probleme mit „arabischen Jugendgruppen“ in der Betzdorfer Innenstadt, sorgt nun ein Facebook-Beitrag des Kommunalpolitikers, der auch Landtagskandidat seiner Partei ist, für eine kontroverse Diskussion auf Facebook. Dort hatte Behner am Sonntagmittag Fotos eines chaotisch hinterlassenen Gemüsestand hochgeladen und den Betreiber, der schon mehrfach auf „diese Missstände“ hingewiesen worden sei, an den Pranger gestellt. Wieder wird Behner deutlich, wenngleich er keine Nationalitäten nennt: „Und dann fragen wir uns ernsthaft, warum unsere Innenstadt immer weiter verwahrlost und sich die Menschen nicht mehr wohl fühlen?!“ Er freue sich über jeden Einzelhändler und jede neue Idee für die Stadt, aber auf solche Zustände und Betreiber könne er gerne verzichten. Innerhalb weniger Stunden sammelte der öffentliche Post 109 Gefällt-mir-Angaben und provozierte 68 Kommentare. Während viele Bürger den „Klartext“ des Stadtbürgermeisters feiern, werfen ihm andere eine öffentliche Bloßstellung von Einzelhändlern vor.

  • Ladies Talk Ransbach-Baumbach

    Stagniert die Entwicklung der Gleichberechtigung?

    Zum Ladies Talk – Frauen im Gespräch über Gleichberechtigung und Haltung – hatte SPD-Landtagskandidatin Caroline Albert-Woll nach Ransbach-Baumbach eingeladen. Eintritt nur für Frauen war das Credo. Als Gesprächspartnerin eingeladen war Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz außer Dienst. Der Schlondes, alte Möbelmanufaktur und Ausstellungsraum des Ateliers von Künstlerin Susanne Boerner, bot an dem besonderen Abend einen ebenso originellen wie auch urigen Rahmen und war auch rasch von über 60 interessierten Frauen und regen Unterhaltungen erfüllt. Durch den Talk führte Beate Ullwer, die ihre fast 25-jährige Berufserfahrung als Gleichstellungsbeauftragte des Westerwaldkreises mit in die Moderation einbrachte. Im Mittelpunkt des Abends standen Fragen rund um Gleichberechtigung und Feminismus heute: Wofür stehen sie, welche Herausforderungen bestehen weiterhin – und wie können Frauen ihren Weg selbstbewusst und mutig gehen.

  • Feuerwehreinsatz in Brücken

    Rauchentwicklung aus dem Heizungskeller

    Bei einem Kellerbrand in Brücken musste ein Haus im Keltenweg am Sonntagabend evakuiert werden. Um 21 Uhr alarmierte die Leitstelle Trier die Wehren aus dem Ausrückebereichen 6, 7 und 1 (Ellweiler, Achtelsbach, Brücken, Abentheuer, Börfink und Birkenfeld). In den Dörfern gingen die Sirenen los, die Wehrleute wurden zusätzlich über die Piepser alarmiert. Die Wehr aus Brücken traf natürlich als erste ein. Ein Trupp unter Atemschutz erkundete die Lage, der Rest der Mannschaft stellte die Wasserversorgung her. Schnell wurde klar, dass die Ursache der Rauchentwicklung von der Pelletheizung ausging. Nach einer Verpuffung der Heizung stand der Keller komplett unter Rauch, sodass man zunächst von einem Brand ausgehen musste.

  • Keine Lösung in Sicht

    Wie geht es mit K7 und K5 in der VG Birkenfeld weiter?

    Bei dem rund 5 Millionen teuren Neubau einer Umgehungsstraße der K5, K5 neu genannt, um die Ortsgemeinde Ellenberg gibt es weiterhin keine Fortschritte. „Am bisherigen Planungsstand für die K5 neu hat sich nichts geändert“, teilt die Birkenfelder Kreisverwaltung mit. Dabei hatte der Landrat des Kreises Birkenfeld Miroslaw Kowalski (CDU) während seiner Kreisbereisung im vergangenen Sommer in den betroffenen Gemeinden Ellenberg, Gollenberg und der Stadt Birkenfeld angekündigt, dass noch im Jahr 2025 ein Vorschlag zum weiteren Vorgehen erarbeitet und dem Kreistag zur Entscheidung vorgelegt werden solle. Die „K5 neu“ genannte Umgehung sollte nach der ursprünglichen Planung, die bereits seit Jahren vorliegt, zwischen Ellenberg und Birkenfeld von der B269 abzweigen und über eine Wiese zum Steinbruch der Basalt-Actien-Gesellschaft (BAG) bei Ellenberg führen. Damit sollte die Ellenberger Dorfstraße, über die die K5 aktuell geleitet wird, entlastet werden. Anschließend, so sah es der Plan vor, sollte die K5 hinter dem Steinbruch Ellenberg bis zum Anschluss an die K7 bei Gollenberg verbreitert werden. Das Problem: Rechtlich besteht kein Anspruch auf beide Kreisstraßen, K5 und K7, wenn die K5 neu realisiert wird. Denn Kreisstraßen müssen zu Gemeindestraßen abgestuft werden, wenn sie ihre Funktion als überörtliche Verbindungsstraße verlieren und überwiegend dem innerörtlichen Verkehr oder nur noch der Erschließung von Ortsteilen dienen. Das heißt, bei einer Umsetzung der K5 neu müsste wohl die K7 zwischen Gollenberg und Birkenfeld zur Gemeindestraße abgestuft werden. Auch eine Abstufung der K5 wäre zumindest rechtlich möglich. Ebenfalls ist der Rückbau der K7 eine Möglichkeit.

  • Männer nun doch verurteilt

    Kupfer im Wert von 25.000 Euro im Kirner Land gestohlen

    In zweiter Instanz verurteilte das Landgericht Bad Kreuznach zwei 50 und 24 Jahre alte Angeklagte aus dem Kreis Südliche Weinstraße, weil sie im Juli 2022 zweimal in einen Metallbetrieb im Kirner Land eingebrochen waren. Damit sind der Freispruch, den der 50-Jährige, und der Teilfreispruch, den der 24-Jährige im ersten Verfahren vor dem Amtsgericht Bad Kreuznach erzielten, zumindest vorläufig vom Tisch. Die Angeklagten haben noch die Möglichkeit, Rechtsmittel einzulegen. In der Nacht zum 1. Juli 2022 verschwand Kupfer im Wert von etwa 25.000 Euro aus der Firma. Schon vier Tage später gab es einen weiteren Einbruchsversuch nach dem gleichen Muster. Gefasst wurden dabei aber zwei 24-Jährige, die beim Eintreffen der Polizei die Flucht ergriffen. Eine Verbindung zu dem 50-jährigen Angeklagten ergab sich unter anderem durch einen Pkw-Transporter, der in der Nähe des Tatorts sichergestellt wurde. Das Fahrzeug, mit dem er Altmetall sammelte, war auf ihn zugelassen. Von den Einbrüchen gab es Aufzeichnungen der Überwachungskamera, die drei tatverdächtige Personen zeigten.

  • Drei angezündete Transporter

    Polizei sucht weiterhin Zeugen des Brandanschlags 

    Auf dem umzäunten Gelände der Firma Thales im Koblenzer Industriegebiet kam es vergangene Woche, am Dienstagmorgen, zu einem Brandanschlag: Drei Transporter wurden angezündet. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen. „ Der oder die Täter konnten vor Eintreffen von Polizei und Feuerwehr unerkannt fliehen. An den drei Firmenfahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden“, heißt es in der jüngsten Pressemitteilung zu diesem Fall. „ Die Polizei sucht nach Zeugen, welche die Tat, verdächtige Personen oder verdächtige Fahrzeuge im Bereich des Tatorts gesehen haben oder weitere sachdienliche Angaben machen können.“  Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz unter der Telefonnummer 06131/6565517 entgegen. Besondere Brisanz bekommt der Fall dadurch: Bei der Firma handelt es sich um die Rüstungsfirma Thales. Im Internet tauchte kurz nach der Brandstiftung ein Bekennerschreiben auf, mutmaßlich verfasst von Linksextremisten. Dies bestätigt Oberstaatsanwalt Christopher do Paço Quesado auf Anfrage unserer Zeitung. Das Bekennerschreiben ist den Ermittlern bekannt und wird derzeit auf seine Echtheit geprüft.

  • Kirchen und Hachenburg genug? 

    FDP stellt eine Regioklinik in Altenkirchen infrage

    Rund um die Kreisstadt wird der Ruf nach einem Mehr an medizinischen Leistungen lauter. Ist eine Regioklinik, also nach der theoretischen Definition aus dem Mainzer Gesundheitsministerium eine Verzahnung von ambulantem, stationärem und pflegerischem Angebot, der Stein der Weisen? „Nein“, sagt die FDP im AK-Land und verweist auf eine geänderte Faktenlage, nachdem die Krankenhäuser in Kirchen und Hachenburg von neuen Trägern übernommen wurden und vor millionenschweren Investitionen stehen. „Die Diskussion über eine Regioklinik zum jetzigen Zeitpunkt enthält von allen Seiten viel Wahlkampfgetöse“, so Klaus Kohlhas, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, im Gespräch mit unserer Zeitung. „Jetzt werden Hachenburg und Kirchen jeweils solitär mit unterschiedlichen Trägern weiterentwickelt. Sowohl in Hachenburg (plus 50 Betten) als auch in Kirchen (plus 70 bis 100 Betten) wird viel Steuergeld in die Hand genommen“, argumentiert der Mediziner. Für ihn stelle sich deshalb die Frage: „Wofür dann noch eine Regioklinik?“

  • Obergeschoss der Gaststätte

    Saal im Niederelberter Dorfbrunnen erhält neuen Boden

    Die Ortsgemeinde Niederelbert lässt den Boden im Saal des Dorfbrunnens erneuern, damit dieser künftig wieder für Veranstaltungen genutzt werden kann. Das hat der Ortsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Ortsbürgermeisterin Carmen Diedenhoven kann nun den entsprechenden Auftrag in Höhe von circa 11.000 Euro vergeben. Die um das Jahr 1910 erbaute Dorfkneipe befindet sich seit 2017 im Eigentum der Ortsgemeinde. Sie verfügt über eine Gesamtnutzfläche von etwa 520 Quadratmetern. Im Jahr 2020 investierte die Gemeinde etwa 70.000 Euro in die Sanierung der Gasträume im Erdgeschoss. Die vorübergehende Schließung des Gasthauses nutzte die Kommune nun, um die Statik des Saalbodens zu untersuchen, da dieser sich inzwischen durchbiegt. Zudem wurde von Schwingungen berichtet.

  • Seismograf schlägt aus

    Und wieder bebt die Erde bei Mörsdorf – und das zweimal

    Die Mörsdorfer sind es mittlerweile gewohnt, wenn die Erde bebt. Wie das Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz am Montag auf seiner Internetseite bekannt gibt, hat die Erde innerhalb von nicht einmal 27 Sekunden am Sonntagmorgen, 1. Februar, zweimal gebebt. Das erste Beben mit einer Magnitude von 1,0 in neun Kilometer Tiefe wurde dabei um 6.06 Uhr verzeichnet. Das zweite folgte innerhalb von 27 Sekunden und hatte eine Magnitude von 1,1. Das zweite Beben hatte ebenfalls tektonische Ursachen und hatte seinen Ursprung in neun Kilometern Tiefe.

  • Weitere Gemeinden betroffen

    Serie von Autodurchsuchungen im Rhein-Hunsrück-Kreis

    In sozialen Netzwerken kursieren derzeit Videos, die tatsächliche Durchsuchungen von Autos im Vorderhunsrück zeigen. Das bestätigte die Polizei auf Nachfrage unserer Zeitung. Zuvor hatten sich Autobesitzer aus Bickenbach, Emmelshausen und Beltheim bei den örtlichen Polizeistellen gemeldet und entsprechende Taten angezeigt. Auch in den sozialen Medien meldeten sich immer mehr Menschen aus dem Hunsrück, die ähnliche Vorfälle festgestellt hatten. In der Facebook-Gruppe „Spotted Kirchberg Hunsrück“ berichten Nutzer, dass Autodurchsuchungen bereits seit mehreren Wochen auftreten sollen. Dies betreffe nach aktuellem Stand mehrere Gemeinden, mit dabei Peterswald, Laufersweiler, Ney, Ohlweiler, Reisweiler, Sulzbach und Sohren. In den Kommentaren melden sich zudem Betroffene aus Kirchberg, Gödenroth, Keidelheim, Niedersohren und Weiden. Aus einigen Orten gebe es Videos, die die Tat aufzeichnen.

  • Bahnhofstraße wieder frei

    Einsatz wegen Gasgeruch in der Koblenzer Vorstadt

    Die Koblenzer Bahnhofstraße war am Montagnachmittag zwischen Roonstraße und Rizzastraße für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt. Grund war ein Feuerwehreinsatz, weil Gasgeruch auf Höhe der Hausnummern 24–26 gemeldet wurde. Dies erklärte eine Sprecherin der Berufsfeuerwehr Koblenz auf Nachfrage unserer Redaktion. Feuerwehr und Polizei waren am Ort. Ein Rettungswagen hielt sich für alle Fälle bereit. Auch der Gasnetzbetreiber ENM war am Ort, um den Gasanschluss zu überprüfen. Wie ein Sprecher am späten Nachmittag auf Anfrage unserer Redaktion berichtet, wurden aber weder Gasgeruch noch Gasaustritt festgestellt. „Es handelte sich wohl um einen Fehlalarm.“

  • Von Netflixserie bis Musikclip

    Was und wo im Kreis Neuwied schon gedreht wurde

    Ein Teil von Leutesdorf ist im Sommer 2021 filmreif. Gedreht wird dort für die ARD-Miniserie „Bonn – alte Freunde, neue Feinde“. In diesem politischen Thriller geht es um rivalisierende Geheimdienste, Seilschaften im immer noch aktiven Nazi-Milieu und eine junge Frau, die sich ihren Platz in einer von Männern dominierten Welt erkämpft. An historischen Originalschauplätzen und originalgetreu ausgestatteten Sets wird der Zeitgeist der 50er-Jahre wieder lebendig. Zentrale Location war in Leutesdorf das historische Wirtshaus Leyscher Hof, der für die Dreharbeiten auch an zwei Tagen geschlossen wurde. Mit dabei waren damals auch Mitglieder des Musikvereins Blau-Weiß Leutesdorf, die kostümiert die Gäste einer Karnevalsfeier mimten.

  • Zukunftsatlas vorgestellt

    Keine ermutigenden Zahlen für den Landkreis Birkenfeld

    Deutschlands Wirtschaft steckt in der Krise, vor allem die Automobilzulieferer geraten immer mehr unter Druck. Das sind keine guten wirtschaftlichen Vorzeichen für den abgelegenen Nationalparklandkreis Birkenfeld, wo bereits die ersten Unternehmen ihre Pforten schlossen. Weil aber gleichzeitig noch immer Facharbeitermangel herrscht, konnten viele Arbeitnehmer, die jetzt ihren Job verloren haben, schnell wieder untergebracht werden – unter anderem dank der von der Wirtschaftsförderung des Kreises initiierten Jobbörse in Birkenfeld. Wie lange der Effekt anhalten wird und ob weitere Schließungen drohen, weiß derzeit niemand zu sagen. Sicher ist: Es müssen neue, attraktive Jobs her. Aber woher soll man die nehmen? Einen Anhaltspunkt dazu, wo der Landkreis aktuell steht und wo es hingehen könnte, liefert jedes Jahr der sogenannte „Zukunftsatlas“ des Analyse- und Beratungsunternehmens Prognos, den die IHK seit vielen Jahren erstellen lässt. Die aktuelle Ausgabe wurde jetzt beim „Zukunftsforum“ im Klosterhotel Marienhöh vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Banken vorgestellt. Das Zahlenwerk, das die Prognos-Mitarbeiterin Dr. Anna Heugel präsentierte, hat wie jedes Jahr damit zu kämpfen, dass es auf teils veralteten Zahlen der Statistischen Landes- und Bundesämter fußt und die genaue Gewichtung der Analyse von 31 Teilbereichen nur unpräzise kommuniziert.

  • Frühere Waldgruppe aufgelöst

    Umbau der Kita Kördorf bald abgeschlossen?

    Besucher der Ausschuss- und Ratssitzungen der Verbandsgemeinde (VG) Aar-Einrich im vergangenen Frühjahr und Sommer hatten es mitbekommen – der Umbau der Kita Kördorf nahm damals Fahrt auf. Denn die Aufträge für gleich mehrere Gewerke, wie zum Beispiel Fliesen- und Plattenarbeiten, wurden in dem Zeitraum vergeben. Und noch wird gebaut, jedoch scheint das Vorhaben nun offenbar in die Schlussgerade einzubiegen. „Die Baumaßnahme wurde mit dem ersten Bauabschnitt (Bestandsgebäude) im August 2024 begonnen“, blickt der Leiter der Bauabteilung der VG, Markus Würmlin, auf die Anfänge zurück. „Der zweite Bauabschnitt mit dem neuen Anbau startete im Januar 2025 und wird im ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein“, so die Vorhersage. Eine Verzögerung gibt es aber auch: „Der Einbau des geplanten Aufzugs erfolgt bis Mitte 2026“, ergänzt Würmlin noch. „Denn hierfür wird ein weiteres Förderprogramm genutzt.“ Die Kosten liegen bei rund 1,5 Millionen Euro. Gefördert wird die Maßnahme durch das Land Rheinland-Pfalz mit 150.000 Euro und vom Rhein-Lahn-Kreis mit 262.400 Euro. Was aber wird nun gebaut?

  • 40 Jahre Villa Musica

    Villa Musica: Von Nachwuchsförderung bis Weltelite

    In diesen Tagen gibt es im kulturellen Leben des Landes einiges zu feiern – wer den Eindruck hat, dass sich die Anlässe ein wenig ballen, liegt nicht ganz falsch. Das könnte auch mit den näher rückenden Wahlen zu tun haben: Die amtierende Landesregierung nutzt Gelegenheiten, um erfolgreiche kulturpolitische Projekte sichtbar zu machen. In dieses Bild fügt sich der festliche Auftakt zum 40-jährigen Bestehen der Landesstiftung Villa Musica ein, der bereits jetzt im Mainzer Landesmuseum begangen wurde, obwohl die eigentliche Gründung erst im November 1986 erfolgt ist. Das unrunde Jubiläum lässt sich dennoch gut ein ganzes Jahr lang feiern – zumal die Gründung der Stiftung noch in die Zeit einer CDU-geführten Landesregierung fiel und heute Kommunen aller politischen Couleur von der regen Konzerttätigkeit der Villa Musica profitieren. Ihre Strahlkraft reicht über Parteigrenzen hinaus – wie es Kunst und Kultur ohnehin gut zu Gesicht steht.

  • Karneval in Koblenz

    Narrenzunft Gelb-Rot lässt die Rhein-Mosel-Halle beben

    Fest in gelb-roter Narrenhand war am Sonntagabend die Rhein-Mosel-Halle. Kein Wunder, schließlich beging die Narrenzunft Gelb-Rot ihren ersten großen Sessionshöhepunkt: die eigene Sitzung in der Rhein-Mosel-Halle. Für die gut fünfstündige Show setzten die Narren auf eine bunte Mischung aus karnevalistischen Eigengewächsen und eigens engagierten Künstlern, zu denen teilweise langjährige närrische Bande bestehen. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass die Gelb-Roten es mit Bravour schaffen, ihre Wurzeln als ehemaliger Postverein zu pflegen und zugleich ein mitreißendes Programm auf höchstem Niveau zusammenzustellen. Ausgesprochen gut tut es dem Sitzungsprogramm auch, dass die Narrenzunft sich traut, im Karneval politisch zu sei n. Doch der Reihe nach. Noch vor dem offiziellen Auftakt zeigten die KK-Funken Rot-Weiß ihr Können und brachten den Saal so in Stimmung. Pünktlich um 16:11 Uhr startete dann das reguläre Programm, schmissig moderiert von Sitzungspräsident Edgar Friedrich. Ein gelb-rotes Meer von Uniformen, Narrenkappen und Fahnen zauberten die zahlreichen Aktiven der Narrenzunft bei ihrem Einmarsch zur Gelb-Rot-Hymne auf die Koblenzer Bühne, und die Tanzgarde zeigte zum ersten Mal ihr Können. Danach wurde es politisch. Edgar Friedrich schritt zum Protokoll und fand deutliche Worte für so manches gesellschaftliche Ungleichgewicht – und das alles standesgemäß gereimt. Den Dänen riet Friedrich, statt Grönland lieber Amerika zu beanspruchen, das ja bekanntlich von Wikingern besiedelt wurde. „Da waren bestimmt auch ein paar Dänen dabei.“ Klare Worte fand Friedrich auch gegen Schuldenpakete, die als Sondervermögen ausgewiesen würden, oder immer weitere Feindbilder innerhalb der Gesellschaft. „Miteinander schwätzen und Meinungen austauschen, das ist heute viel wert“, rief der Präsident der versammelten Narrenschar zu und erntete dafür viel Applaus.

  • Einsatz in Remagen

    Bewohner konnten nach Rauchentwicklung in Häuser zurück

    Nach einem Großeinsatz der Feuerwehr in Remagen am Sonntagmittag ist jetzt klar, dass die Bewohner der Mehrfamilienhäuser, die stark verraucht waren, schnell wieder in ihre Wohnungen zurückkonnten. Ein nicht sachgerecht angeschlossener Ofen war Auslöser für die starke Rauchentwicklung gewesen. Glück hatten die Bewohner der Mehrfamilienhäuser, dass die Blaulichtfamilie mit 35 Kräften der Freiwilligen Feuerwehr von Remagen und Kripp samt acht Fahrzeugen inklusive Drehleiter, der Rettungsdienst und die Polizei schnell zur Stelle war. Die zwölf Bewohner wurden durch die Rettungskräfte und eine Notärztin vor Ort betreut und konnten ohne gesundheitliche Schäden nach dem zweistündigen Einsatz wieder in ihre Wohnungen. Die Bergstraße musste in dieser Zeit voll gesperrt werden. Außer der Verschmutzung durch den Rauch entstanden im Inneren der Häuser keine Schäden. Der Bezirksschornsteinfeger und ein Vertreter des Energieversorgers waren zugegen. Die Feuerstelle wurde still gelegt. 

  • Tourneestation in Wissen

    Tenöre begeistern im Kulturwerk mit großer Bandbreite

    Als die 12 Tenors am Sonntagabend die Bühne des Kulturwerks in Wissen betraten, da jubelte das Publikum. Mitten unter den Künstlern der Liebling der Fans, der Nürnberger Alexander Herzog, Moderator und Bindeglied der Sänger aus verschiedenen Ländern. The 12 Tenors begeistern ihr Publikum mit einer Mischung aus Klassik, Pop und Rock. Sie sind bekannt für ihre kraftvollen Stimmen und energetischen Shows. Mit weit über 20 Welthits decken sie ein breites Repertoire ab und widerlegen eindrucksvoll die Meinung: „Tenöre, das ist Musik nur für Ältere oder Liebhaber von Arien“.

  • Festnahme eskaliert

    Haftstrafe für versuchten Totschlag im Kreis Neuwied

    Im Januar 2025 soll die Festnahme eines 35-Jährigen im Kreis Neuwied so aus dem Ruder gelaufen sein, dass der Mann letztlich versucht haben soll, zwei Polizisten zu töten. Laut Anklage habe der Mann die Waffe eines Beamten entwenden wollen, und auch einen Hund soll der Angeklagte auf die Polizisten gehetzt haben. Am Koblenzer Landgericht fiel nun am zweiten Prozesstag das Urteil gegen den 35-Jährigen, der während der Tat unter Drogeneinfluss gestanden haben soll. Wegen des zweifachen versuchten Totschlags, dem Angriff sowie dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und der schweren versuchten Körperverletzung muss der Angeklagte nun für vier Jahre und sechs Monate in Haft. Der Mann wurde von der Kammer als voll schuldfähig erachtet – obwohl er nachweislich Gras, Amphetamin und Kokain im Blut gehabt haben soll. Dass der Angeklagte dennoch Herr seiner Sinne gewesen sein soll, bestätigte unter anderem die Analyse einer Gutachterin, die am zweiten Prozesstag thematisiert wurde.

  • 60 Millionen Euro bis 2030

    Das sind die neuen Pläne für den Flughafen Hahn

    Es wird gehämmert, gebohrt, gestrichen, erneuert und aufpoliert: Seit einigen Wochen wird das Terminal am Flughafen Hahn umfangreich saniert und fit für die Zukunft gemacht – und das während des laufenden Flugverkehrs. Ein Kraftakt fürs Personal und eine Voraussetzung für mehr Passagiere und Fracht. Denn bis zum Jahr 2030 will der Betreiber, die Trierer Triwo AG, rund 60 Millionen Euro in den ehemaligen US-amerikanischen Militärflugplatz investieren und Passagier- und Frachtzahlen gesteigert haben. Schritt für Schritt wollen wir ein gesundes und nachhaltiges Wachstum erreichen“, sagt Peter Adrian, Vorstandsvorsitzender der Triwo AG. „Perspektivisch sehen wir ein Potenzial von drei Millionen Passagieren und mehr“, sagt er. Das sei aber nur durch die neue und umgebaute Infrastruktur möglich.

  • Gastro-News aus dem Ahrkreis

    Diese Restaurants hat Bad Neuenahr-Ahrweiler zu bieten

    „Saisonal ist im Januar alles sehr eingeschränkt“, so Günther Uhl, Kreisvorsitzender des Dehoga-Kreisverbands Ahrweiler. Diese Einschätzung bestätigt Christos Tsepidis vom Grill-Imbiss Kouzina in der Ahrhutstraße 27: „Im Januar haben wir klar weniger Kundschaft, doch sind wir sehr zufrieden. Der Tourismus hat nicht nachgelassen. Vielleicht kommen sogar etwas mehr Gäste als vor der Flut. Man muss mit den Preisen normal bleiben“, erklärt er, der die teilweise überhöhten Preise in der Gastronomie nicht nachvollziehen kann. Denn: „Die Preise haben sich ja nicht verdoppelt.“ In diesem Sinne wünscht sich auch Günther Uhl ergänzend ein paar günstigere Lokale, die das Angebot in der Kreisstadt abrunden. Er sagt: „Nach der Flut sind die Angebote noch lange nicht vollständig. Wir brauchen einen Zuwachs innovativer Gastronomen. Touristisch fehlt einiges. Und das Ahrufer ist noch nicht fertig.“

  • Sammelstelle eröffnet

    In Bendorf gibt’s einen neuen Platz für Grünabfall

    Wer in Bendorf seine Gartenabfälle loswerden will, muss ab sofort nicht mehr so weit fahren. Denn der gemeinsame Grünabfallsammelplatz „Rheinhelle” der Verbandsgemeinde (VG) Vallendar, Stadt Bendorf und des Abfallzweckverbandes Rhein-Mosel-Eifel (AZV) ist nun offiziell eröffnet. Der Platz ist von der Vallendarer Straße aus erreichbar. Bei der offiziellen Eröffnung waren Adolf Schneider, Bürgermeister der VG Vallendar, und Christoph Mohr, Stadtbürgermeister Bendorf, sowie der erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong als Verbandsvorsteher des AZV vor Ort. Auch Beigeordnete der VG Vallendar, der Stadtverwaltung Bendorf und die Bauamtsleiter waren zur Eröffnung vor Ort.

  • Nach Alarm von Schulen in RLP

    Elternvertreter fordern mehr als nur Polizeipräsenz

    Polizeipräsenz allein löst die Probleme an den Brennpunktschulen nicht. „Sie verdeckt Ursachen nur vorübergehend“, erklärt der Landeselternbeirat (LEB) im Kontext der aktuellen Debatte um die Situation an manchen Schulen im Land, nicht nur an der Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen, an der es zuletzt wieder mehrmals zu Polizeieinsätzen kam. Die Elternvertreter fordern dauerhafte pädagogische und soziale Unterstützung für die Lehrkräfte sowie eine stärkere Förderung von Sprache und sozialem Lernen. „Unsere Kinder brauchen sichere Schulen – aber vor allem Schulen, die ihnen Mut machen, Vertrauen geben und ihnen zeigen: Hier bist du richtig. Hier kannst du lernen und wachsen“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung, in der der LEB Stellung bezieht zur Situation an diversen Schulen, über die auch unserer Zeitung zuletzt intensiv berichtet hatte, und zum Programm „Sicher lernen“ von Bildungs- und Innenministerium, zu dem neben Polizeipräsenz auch ein Ausbau der Schulsozialarbeit sowie eine Vertrauensstelle für Lehrkräfte gehören sollen.

  • Karneval in Lahnstein

    Tanz, Witz, Gänsehaut: Männerballett reißt Publikum mit

    Ausverkauftes Haus und beste Stimmung beim Publikum: Dafür sorgten die insgesamt 18 Männerballette aus nah und fern beim inzwischen 32. Männerballettfestival des Carnevals Comité Oberlahnstein (CCO). Mitreißende Choreografien, originelle Themen und eine außergewöhnlich hohe Leistungsdichte verwandelten die Lahnsteiner Stadthalle in eine Bühne voller Humor, Emotionen und tänzerischer Präzision, heißt es vonseiten des CCO. Und auch die Festivalleiter Hans-Georg Meier und seine Frau Stefanie Muno-Meier schwärmen in den höchsten Tönen: „Wir fanden es wieder einmal richtig genial!“ Dabei ist das Ehepaar anno 2018 zur Festivalleitung gekommen wie die Jungfrau zum Kinde, gibt Hans-Georg Meier im Gespräch mit unserer Zeitung freimütig zu: „Zum 25. Männerballettfestival hat unser Vorgänger Manfred Radermacher angekündigt, die Leitung abzugeben. Und bei der Frage der Nachfolge wurden wir aus den Reihen des Vereins ausgeguckt“, erinnert er sich. Sie sind also verantwortlich für die Rahmenbedingungen für einen stimmungsvollen Abend. „Die Verbindung aus Spaß und Sport finden wir großartig. Doch da wir eigentlich keine Verbindung zu Ballett haben, sind wir auch ,nur’ Leitung und nicht Jury.“ Und auch nicht Moderatoren. Durch das mehr als fünfstündige Programm führten Tobias Kalb und Maja Schmidt, die mit Charme, Witz und Gespür für das Publikum souverän moderierten.

  • FDP-Neujahrsempfang

    In Mayen dürfen die Liberalen gelassen bleiben

    Eigentlich kreist dieser Abend nur um eine Zahl. Deren Nennung wird beim FDP-Neujahrsempfang tunlichst vermieden. Es geht um die Fünf. Sollten die Freidemokraten im März bei der Landtagswahl an der Fünfprozenthürde scheitern, wäre es das Aus nach einer langen Regierungsbeteiligung in Mainz. In Mayen jedenfalls ist die Laune an diesem Abend ungetrübt. Dazu tragen zwei geplante und ein ungeplanter Programmpunkt bei. Der Hausherr im Hotel „Zum Alten Fritz“ hat die Zwischenwand zugezogen, anders als im vorigen Jahr, als mehr Luftigkeit herrschte. Jetzt sind Mayens Liberale, Ehrengäste und interessierte Bürger enger zusammengerückt, was dem direkten Austausch zuträglich ist. Die „Fünf“ im Sinn heißt die FDP-Stadtverbandsvorsitzende Stephanie Preil alle willkommen, verbunden mit einem Dank an die Mitglieder an der Basis „gerade in diesen schwierigen Zeiten“. Zuvor weist sie auf den Notausgang hin: an der Theke vorbei, und dann wären Liberale und Gäste fein raus.

  • Trotz „wolfssicherem“ Zaun

    Problemwolf GW1896 tötete Schaf in Berzhausen

    Aufgrund einer Serie von Nutztierrissen rund um Weihnachten und des Nachweises eines vierten Rudels im Westerwald war das „Reizthema Wolf“ zuletzt vor allem in der Region rund um den Stegskopf präsent. Doch die Bewertung eines Vorfalls in Berzhausen ruft in Erinnerung, warum das Thema gerade auch im unteren Kreis Altenkirchen seit Jahren im Fokus steht. Die genetische Untersuchung des Übergriffs vom 13. Dezember mit einem toten Schaf in dem kleinen Ort zwischen Altenkirchen und Flammersfeld hat laut Koordinationszentrum Luchs und Wolf (Kluwo) ergeben, dass ein alter Bekannter der Verursacher ist: der bereits als Problemwolf berüchtigte Rüde GW1896. Zudem teilt das Kluwo mit, dass hier „ein den Vorgaben des Grundschutzes entsprechender Herdenschutz vorhanden“ war. Man sei mit den Tierhaltern bezüglich einer Ausgleichszahlung und möglicher Förderung von Schutzmaßnahmen im Austausch.

  • Barrierefrei, günstige Mieten

    Inklusive Wohnanlage in Hachenburg ist eröffnet

    Die Stadt Hachenburg ist ein beliebter Wohnort. Doch durch die große Nachfrage sind die (Miet-)Preise zuletzt so stark gestiegen, dass sich Menschen mit niedrigem Einkommen beziehungsweise Bezieher staatlicher Stütze hier kaum noch ein Zuhause leisten können. Personen mit Beeinträchtigungen wiederum fanden bisher kaum Immobilien, die ihren Bedürfnissen in Sachen Barrierefreiheit gerecht wurden. Nahezu aussichtslos war die Suche lange Zeit dann, wenn beide Situationen vereint auftraten. Eine Lösung bietet die inklusive Service-Wohnanlage der Gesellschaft für Behindertenarbeit (GfB), die jetzt in der Straße Auf dem Gleichen nach rund einem Jahr Bauzeit eröffnet wurde. Die ersten Bewohner sind bereits eingezogen. Dass dieses Projekt überhaupt realisiert werden konnte, ist der finanziellen Unterstützung der Else-Schütz-Stiftung zu verdanken, die von den Baukosten in Höhe von rund 2,26 Millionen Euro mehr als 1,5 Millionen Euro übernimmt. Nur durch dieses Engagement sei es fortan möglich, dass Menschen mit Beeinträchtigung und kleinem Geldbeutel in Hachenburg ein weitgehend selbstständiges Leben in einer eigenen Wohnung führen können, führte GfB-Geschäftsführer Mario Habrecht aus.

  • Leerstand bekämpfen

    Diez: Nina Fischer will weg vom Window-Shopping

    Der Business Improvement District (BID) – zu Deutsch etwa „Geschäftsverbesserungsbezirk“ – der Grafenstadt Diez umfasst die Wilhelmstraße, die Rosenstraße, die Marktstraße sowie den Marktplatz. Innerhalb dessen soll der Wert der Immobilien erhalten und dem Leerstand entgegengewirkt werden. Im Stadtrat berichtete Nina Fischer, seit 2024 Quartiersmanagerin des BID, über erste Erfolge und stellte weitere, denkbare Konzepte vor. „Durch das veränderte Einkaufsverhalten und die Zunahme der Einpersonenhaushalte gibt es weniger Geschäfte und weniger Träger, um die Innenstadt in Schuss zu halten. Hier werden die Hauseigentümer in die Verantwortung genommen. Das ist für viele unbequem. Aber der Einzelhandel kann dies nicht alleine leisten. Hauseigentümer und Gewerbetreibende müssen sich als Kollektiv verstehen“, so die schonungslose Analyse Fischers.

  • Große Dimension des Projekts

    A1-Lückenschluss bei Adenau: Das ist der aktuelle Stand

    Seit vielen Jahrzehnten ist der A1-Lückenschluss angedacht. Mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes, über die das Gericht am 18. November 2025 informierte, den Planfeststellungsbeschluss zum Lückenschluss der A1 zwischen den Anschlussstellen (AS) Kelberg und Adenau bestätigt und damit den Bau genehmigt. Unsere Zeitung blickt auf die Daten und Fakten des bedeutenden Infrastrukturvorhabens sowie auf den aktuellen Stand der Bauabschnitte. Als Nord-Süd Verbindung von der Ostsee bis zur französischen Grenze in der Nähe von Saarbrücken verläuft die A1. In der Eifel klafft aktuell noch eine etwa 25 Kilometer lange Lücke zwischen Kelberg in Rheinland-Pfalz und Blankenheim in Nordrhein-Westfalen, die nach drei Bauabschnitten komplett geschlossen sein soll.

Vier Personen leicht verletzt

B260 bei Bad Ems nach Unfall stundenlang voll gesperrt

Zu einem Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr ist es am Montagnachmittag gegen 15.40 Uhr in der Lahnstraße in Bad Ems gekommen. Das teilte die Polizeidirektion Montabaur in einer Pressemeldung mit. Der Unfallverursacher fuhr auf der B260 aus Dausenau kommend in Richtung Lahnstein und geriet aus ungeklärter Ursache im Verlauf einer Rechtskurve in den Gegenverkehr. Dabei kollidierte er mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen. Der Unfallverursacher war für kurze Zeit im Fahrzeug eingeschlossen. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Ems konnte ihn jedoch schnell aus dem Auto befreien. Insgesamt wurden bei dem Unfall vier Personen leicht verletzt. Für weitere Untersuchungen wurden sie in ein Krankenhaus gebracht. An den drei beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden, zwei der Autos waren nicht mehr fahrbereit. Während der Unfall aufgenommen wurde, musste die B260 für rund eineinhalb Stunden voll gesperrt werden.