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Mittwoch, 26. März 08

Van MorrisonHamburg - Selbst Fans von Van Mor­rison wird es schwer­fal­len, aus dem Stand alle Alben auf­zuzählen, die der Nordire ver­öffent­licht hat. Dafür waren es zu viele.

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Van Morrisons Alben neu aufgelegt

Hamburg - Selbst Fans von Van Mor­rison wird es schwer­fal­len, aus dem Stand alle Alben auf­zuzählen, die der Nordire ver­öffent­licht hat. Dafür waren es zu viele.

Van Morrison

Van Mor­risons umfang­rei­ches Werk wird wie­der­ver­öffent­licht.

Wer die eigene Samm­lung kom­plet­tie­ren wollte, hatte zuletzt nicht nur deshalb das Nach­sehen: Etliche Alben des Sängers, der im Soul und Blues ebenso zu Hause ist wie bei Folk und Jazz, waren zuletzt offi­ziell nicht mehr erhält­lich. Das ändert sich gerade: Pünkt­lich zur Veröf­fent­lichung von Van Mor­risons neuem Album „Keep It Simple” sind jetzt sieben alte wieder erschie­nen.

Nicht weniger als 23 weitere Alben sollen im Lauf dieses Jahres folgen, dar­unter auch eines von Them - die Band, mit der Van Mor­rison in den 60ern eine Reihe von Hits hatte. Klang­lich über­arbei­tet, kommen die Alben größten­teils mit je zwei Bonus-Songs daher. Meist sind das Live- oder Alter­nativ-Ver­sio­nen von Stücken, aber auch das ein oder andere zuvor unver­öffent­lichte ist dabei.

„Tupelo Honey” ist das älteste der jetzt wie­der­ver­öffent­lichen Alben. Im Jahr 1971 kam es ursprüng­lich in die Läden - als fünftes Solo­album von Van Mor­rison, der damals erst Mitte Zwanzig war. Vom Rhythm'n'Blues-Song „Wild Night”, einem seiner größe­ren Hits, einmal abge­sehen, lässt er es auf dem Album eher ruhig angehen.

Aus dem Jahr 1974 stammt das Doppel-Live-Album „It's Too Late To Stop Now”, dessen Titel heute - 34 Jahre später - doch etwas kurios klingt. Neben zwei Them-Songs enthält es mit „Cyprus Avenue” auch einen von „Astral Weeks”, Van Mor­risons bis heute mit Abstand am eif­rigs­ten gelob­ten Album. Vor genau 30 Jahren - 1978 - erschien „Wave­length”. Auf Album Nummer elf seiner Solo­kar­riere prä­sen­tiert sich „Van The Man” ent­spannt swin­gend.

Mit „Into The Music” ließ Van Mor­rison ein Jahr nach „Wave­length” die 70er aus­klin­gen. Einige der Songs nehmen mit ihren Gei­gen­klän­gen schon ein wenig die Phase des kel­tischen Folk vorweg, in die der Nordire später ein­tre­ten sollte. Zudem hatte er sich pro­minente Gäste ein­gela­den - den Blues­gitar­risen und späte­ren Mentor des Buena Vista Social Club, Ry Cooder, zum Bei­spiel.

Auf „A Sense Of Wonder” (1984) hat im direk­ten Ver­gleich mit den frühe­ren Arbei­ten deut­lich hörbar moder­nere Stu­dio­tech­nik Einzug gehal­ten. Dennoch leidet das ins­gesamt sehr zurück­genom­mene Album nicht wie andere aus dieser Zeit an einer blut­lee­ren Pro­duk­tion.

„Avalon Sunset” (1989) enthält einen von Mor­risons bekann­tes­ten und zugleich schöns­ten Songs: „Have I Told You Lately?” wird jedoch oft Rod Stewart zuge­schrie­ben - der hat das Stück später geco­vert. Einen eher zwie­späl­tigen Ein­druck hin­ter­lässt dagegen „Whe­never God Shines His Light”, ein Duett mit Cliff Richard.

Im Veröffentlichungsjahr von „Back On Top” (1999) schließ­lich wurde Van Mor­rison eine beson­dere Ehre zuteil: Er wurde als erster Künst­ler in die „Irish Music Hall of Fame” auf­genom­men. Mit­glied der „Rock and Roll Hall of Fame” war er zu diesem Zeit­punkt bereits seit einigen Jahren.

www.song­wri­ters.de/van­mor­rison

www.van­mor­rison.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/26/magazin/musik/t/rzo412457.html
Mittwoch, 26. März 2008, 17:14 © RZ-Online (NewsDesk)
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