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Samstag, 8. Apr. 06

Aprilwetter in BayernFrank­fur­t/Bo­chum - Das hart­näckige Skan­dina­vien­tief „Nancy” macht dem ersten Früh­lings­hauch den Garaus und weckt Erin­nerun­gen an den langen kalten Winter. Der Wet­ter­dienst Meteo­media rechnet für die nächs­ten Tage...

Wetterkarte

Tief „Nancy” macht Frühling den Garaus

Frankfurt/Bochum - Das hartnäckige Skandinavientief „Nancy” macht dem ersten Frühlingshauch den Garaus und weckt Erinnerungen an den langen kalten Winter.

Aprilwetter in Bayern

Dunkle Regenwolken dräuen über einem Kirchlein im bayerischen Jenhausen. Über Deutschlands Süden macht sich erst einmal wieder ein Tief breit.

Der Wetterdienst Meteomedia rechnet für die nächsten Tage mit nass-kaltem, wechselhaftem Wetter.

Die Schneefallgrenze sinke bis auf 400 Meter. „Wann uns der Frühling das erste Mal ein beständiges Hoch mit Sonnenschein und milder Luft beschert, steht noch in den Sternen”, sagte der Meteorologe Martin Puchegger vom Wetterdienst Meteomedia am Samstag.

Der Sonntag startet nach Angaben der Meteorologen in der Mitte und im Norden Deutschlands bei wechselnder Bewölkung mit lokalen Regenschauern. Die Sonne scheint zwischendurch aber immer wieder. Im Süden ist es meist bewölkt, und vom Schwarzwald her breitet sich allmählich Regen aus. Nur am Alpenrand bleibt es föhnig aufgelockert und weitgehend trocken. Schnee fällt vorerst nur oberhalb von 900 bis 1400 Metern. Tagsüber fallen nördlich von Eifel und Thüringer Wald ein paar Regenschauer. Noch ungemütlicher wird es an der Nordsee, wo selbst Graupelgewitter mit Sturmböen möglich sind.

Zwischendurch lässt sich aber auch die Sonne blicken. Der Wind weht mäßig bis frisch, teils kräftig und an der See stürmisch aus Südwest bis West. Die Höchsttemperaturen reichen von 8 bis 13 Grad. Die Nacht zum Montag verläuft an der See sternenklar und trocken. Sonst liegt ein breiter Wolkenschirm über Deutschland, und im Süden regne es immer wieder. Die Schneefallgrenze liegt bei 600 bis 100 Meter.

Am Montag regnet und schneit es nach Angaben der Meteorologen südlich des Mains verbreitet und zum Teil intensiv. Die Schneefallgrenze sinkt allmählich auf 400 bis 700 Meter. Besonders im Alpenvorland kann es recht winterlich zugehen. In der Osthälfte halten sich ebenfalls dichte Wolken. Hier bleibt es aber weitgehend trocken. Sonnenschein und nur einzelne Regen- und Graupelschauer sind im Nordwesten zu erwarten. Die Höchstwerte reichen von teils nur zwei Grad im Alpenvorland bis zu elf Grad im nördlichen Flachland. Auch am Dienstag bleibt es wechselhaft.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/06/04/08/news/wetter/t/rzo236367.html
Samstag, 08. April 2006, 14:39 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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