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Archiviert am
Donnerstag, 16. Februar 06 |
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Isabella Rossellini für Vargas Llosa-Romanverfilmung gefeiert Berlin - Der nach einem Roman des peruanischen Autors Mario Vargas Llosa gedrehte Film „Das Fest des Ziegenbocks„ ist auf der Berlinale mit großem Erfolg präsentiert worden.
Das Publikum spendete dem Film mit Isabella Rossellini in der Hauptrolle am Samstagabend im Filmpalast Berlin einen langen Applaus. Die spanisch-britische Koproduktion unter der Regie von Luisa Llosa erzählt die Geschichte des dominikanischen Diktators Rafael Trujillo Anfang der 60er Jahre. Isabella Rossellini spielt eine Frau, die im Kindesalter vom Diktator vergewaltigt wird und nach 30 Jahren als Erwachsene in ihre Heimat zurückkehrt. Dort begegnet sie ihrem Vater (Tomas Millian), der als Politiker Trujillo gedient und dem Herrscher ihre damals 15- jährige Tochter (Stephanie Leonidas) vorgestellt hatte. Sie bewundere Vargas Llosa sehr und habe das Angebot für die Rolle sofort angenommen, sagte Rossellini, die auf der Berlinale auch einen Kurzfilm über ihren Vater, den italienischen Filmregisseur Roberto Rossellini, vorstellt. „Ich bin sehr glücklich mit diesem Film”, sagte Vargas Llosa vor dem Berlinale-Publikum. Er wisse, dass Romane nicht eins zu eins auf die Leinwand übertragen werden könnten. In seiner Brutalität und Rohheit sei der bei einem Anschlag getötete Trujillo der wohl schlimmste Repräsentant aller lateinamerikanischen Diktatoren. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/06/02/16/magazin/kino/t/rzo220606.html |
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