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Archiviert am
Donnerstag, 16. Februar 06 |
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Detlev Buck will mit „Knallhart” ein Thema setzen Berlin - Regisseur Detlev Buck (43) will mit seinem neuen Film „Knallhart”, der schonungslos die Probleme im multikulturell geprägten Berlin-Neukölln offen legt, ein Thema setzen.
Er finde es schade, dass nun gefragt wird, ob der Film übertreibt, sagte Buck am Sonntag bei der Berlinale. Sein Ziel sei, „dass man sagt: Ja, das ist ein Thema”. Das Sozialdrama handelt von einem Jungen (David Kross), den es mit seiner Mutter (Jenny Elvers-Elbertzhagen) vom noblen Zehlendorf in das als Problemviertel verschriene Neukölln verschlägt. Dort wird er von türkischstämmigen Jugendlichen brutal schikaniert und gerät in einen Strudel aus Gewalt und Kriminalität; dabei zeigt Buck auf drastische Weise, was passieren kann, wenn Integration fehlschlägt. „Das ist eine Geschichte, die erzählt werden muss”, findet Buck („Männerpension”, „Wir können auch anders”), der sich mit „Knallhart” nach rund zehn Jahren wieder erfolgreich als Kinoregisseur zurückmeldet - nachdem „Liebesluder” und „Liebe deine Nächste!” nicht überzeugen konnten. Der bereits viel gelobte Film wurde am Sonntag in der Berlinale-Sektion Panorama präsentiert. Er hat bereits für Aufsehen gesorgt, da er zur aktuellen Diskussion um die Schwierigkeiten der Integration passt. Ex-Glamourgirl Jenny Elvers-Elbertzhagen (32) spielt darin eine allein erziehende Mutter und überzeugt in der Rolle, wie Kritiker meinten. David Kross, im Film der 15-jährige Polischka, kommt aus Bargteheide bei Hamburg und wurde beim Casting von Bucks Tochter entdeckt, wie dieser verriet. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/on/06/02/16/magazin/kino/t/rzo220605.html |
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