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Samstag, 18. September 04

RaubkopienHamburg - Wer künftig beim ille­galen Kopie­ren von urhe­ber­recht­lich geschütz­ten Werken aus Inter­net-Tausch­bör­sen erwi­scht wird, ris­kiert nach einem Bericht von „Com­puter­bild” künftig bis zu drei Jahren Gefäng­nis…

Berlin - Nach Ansicht des Geschäfts­füh­rers von Moto­rola Deutsch­land, Norbert Quin­kert, gibt es beim digi­talen Poli­zei­funk in Deutsch­land kein Zurück mehr.

Lüne­burg - Der Ver­ursa­cher der Com­puter-Wür­mer „Sas­ser” und „NetSky” ent­wickelt nun in einem deut­schen Com­puter­unter­neh­men Sicher­heits­soft­ware. Der 18-Jäh­rige aus dem nie­der­säch­sischen Waf­fen­sen macht bei…

Washing­ton - Wenn die US-Behör­den Inter­net-Nut­zern den täg­lichen Kampf gegen Mil­lio­nen Werbe-E-Mails erspa­ren wollen, müssen sie tief in die Staats­kasse grei­fen.

Hamburg - Das Inter­net als welt­umspan­nen­des Kom­muni­kati­ons­netz hat für die Ver­stän­digung der Men­schen ganz neue Mög­lich­kei­ten eröff­net. Doch auch Ter­ror­orga­nisa­tio­nen haben längst den Wert des Mediums erkannt.

Erfurt - Raub­kopien kosten die Film- und Video­bran­che nach deren Angaben jähr­lich 800 Mil­lio­nen Euro Umsatz. Die Film­för­derungs­anstalt schätzt, dass 2003 mehr als 13 Mil­lio­nen Mal Filme aus dem Inter­net…

Stichwort: Raubkopien

Erfurt - Raubkopien kosten die Film- und Videobranche nach deren Angaben jährlich 800 Millionen Euro Umsatz.

Die Filmförderungsanstalt schätzt, dass 2003 mehr als 13 Millionen Mal Filme aus dem Internet heruntergeladen oder auf DVD gebrannt wurden.

Häufig stamme das Bildmaterial aus den USA, wo die Filme früher anlaufen, und die Synchronisation aus illegalen Quellen rund um den deutschen Kinostart. Im Internet hat sich zur Weiterverbreitung eine schwer durchschaubare Szene mit Tausch- und Downloadseiten herausgebildet, von denen sich Nutzer in stundenlangen Prozeduren Filme oder Software „saugen”.

Zum Schutz geistigen Eigentums hat die Film- und Softwarebranche die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ins Leben gerufen. Auf ihre Informationen gehen viele Ermittlungsverfahren zurück. Nach GVU-Angaben werden wöchentlich rund 40 Wohnungen von Verdächtigen durchsucht.

Die Gesellschaft kritisiert fehlendes Unrechtsbewusstsein und startete eine Kampagne „Raubkopierer sind Verbrecher”. Die Branche versucht mit digitalen „Wasserzeichen” in Tonspuren Raubkopien aufzuspüren. Etwa 80 Prozent der Raubkopien würden per DVD vertrieben, 20 Prozent per Internet.

Die Strafen für das Verbreiten urheberrechtlich geschützten Materials reichen von Geldstrafen bis zu drei Jahren Haft, bei gewerbsmäßigem Handeln bis zu fünf Jahren. Nicht einheitlich ist nach GVU-Angaben das Vorgehen der Staatsanwaltschaften gegen Nutzer, die sich Raubkopien aus dem Internet geladen haben.

dpa


http://rhein-zeitung.de/a/comscience/t/rzo88536.html
Freitag, 17. September 2004, 15:05 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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