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Do 22.08.2002

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Flugzeugabsturz in Nepal: 13 Deutsche unter den Opfern

Maschine zerschellte an einem Berg

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Die Maschine zerbrach in mehrere Teile. Alle 18 Insassen starben.

Katmandu - Eine Traumreise in das Himalaja-Gebirge hat für 13 deutsche Touristen ein tödliches Ende genommen.

Insgesamt kamen 18 Menschen am Donnerstag ums Leben, als ihr Flugzeug kurz vor der Landung auf einem Inlandsflug in Nepal gegen einen Berg prallte. Die zweimotorige Maschine des kanadischen Typs Twin Otter zerbrach in mehrere Teile. Der tagelange Monsunregen behinderte die Bergungsarbeiten. Schlechtes Wetter - Extrem schwierige Flugstrecke » weiter

Grafik: Flugzeugabsturz in Nepal
Stichwort Twin Otter: Bewährtes Arbeitstier in allen Erdteilen
Hintergrund: Traumziel unter Kulturtouristen und Abenteurern

Elbhochwasser stagniert - "Bitterfeld kann aufatmen"

Durchweichte Deiche im Norden bedroht

Anklicken zum Vergrößern Sandsackwälle gegen die Flut: Sollte dieser 100 Jahre alte Deichabschnitt bei Artlenburg nicht standhalten, müssten 12.000 Bewohner der Region südöstlich Hamburgs evakuiert werden.

Norddeutschland kämpft angesichts der Jahrhundertflut um seine aufgeweichten Elbdeiche. Tausende Helfer stehen bereit, bis Mitte der kommenden Woche die von Rissen und Brüchen bedrohten Schutzwälle zu verteidigen.

Die Lage in den Hochwassergebieten blieb am Donnerstag vor allem in Niedersachsen kritisch. Insgesamt waren noch Gebiete mit mindestens 45 000 Menschen evakuiert, die meisten in der am stärksten überfluteten Region um Wittenberg im Süden Sachsen-Anhalts. Neuer Regen soll den Elbpegel auch in Sachsen wieder leicht ansteigen lassen. Die Sparkassen und Landesbanken stellen zur Beseitigung der Schäden eine Milliarde Euro bereit. "Noch eine Woche mit der Gefahr leben" - 92 Millionen Euro gespendet » weiter

Foto-Doku: Flut fließt nur langsam ab - Immer mehr Schäden
Klima-Gipfel: Zehn Tage für die Zukunft der Erde
Finanzhilfe: Schröder will Körperschaftssteuer erhöhen
Chronologie: Der Verlauf der Hochwasser-Katastrophe
Flutgeschädigte Werke retten: Nasse Bücher in die Tiefkühltruhe
Mehr als eine Million Menschen kämpfen gegen Flut in China

Insel erklärt sich zur Handy-freien Zone

Sydney - Die winzige Pazifikinsel Norfolk hat sich zur Handy-freien Zone erklärt, um die Nerven von Touristen und ihrer nur rund 1800 Einwohner zu schonen. Die Bevölkerung habe sich am Donnerstag mit großer Mehrheit für ein Verbot von Mobiltelefonen ausgesprochen, meldeten australische Medien. Norfolks neun Sitze umfassende Ratsversammlung hatte die Bürgerbefragung angestoßen.

Auf der früheren britischen Sträflingsinsel, auf halbem Wege zwischen Australien und Neuseeland gelegen, gibt es bis heute weder Glücksspiel noch Prostitution. Fast-Food-Restaurants sind zudem ebenso unbekannt wie Einkommenssteuer. Etwa ein Drittel der Bevölkerung der zu Australien gehörenden Insel sind Nachkommen von Beteiligten der Meuterei auf der "Bounty" im Jahre 1789.

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Letzte Änderung: 22.08.2002 22:11 von IndexRobot
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