Eine Opernsängerin, die für Schlagzeilen sorgt
Als Nina Hagen 1976 im Alter von 21 Jahren mit ihrer Mutter Eva Maria aus der DDR ausgebürgert wurde, wusste sie die neugewonnene Freiheit schon bald zu nutzen. Zunächst als Frontfrau in der "Nina Hagen Band" (die später unter dem Namen "Spliff" bekannt wurde) und seit 1982 als Solokünstlerin ignorierte sie geflissentlich die gängigen Grenzen der Musikszene.
Schon bald nach ihrem erfolgreichen Album "Unbehagen", das sie zur gefeierten Punk-Diva machte, wurde es ihr in Deutschland zu eng. Nina, in der DDR als Opernsängerin ausgebildet, lebte in Paris, Rio und New York, verstörte österreichische Fernsehzuschauer mit autoerotischen Demonstrationen und heiratete auf Ibiza einen 18-Jährigen. Dann machte die Adoptivtochter Wolf Biermanns wieder mit ihrer Musik Schlagzeilen: 1998 veröffentlichte sie das Album "Om Namah Shivay", zwei Jahre später "Return Of The Mother".
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